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Variations of welfare capitalism after the decline of state socialim: bargaining societies on the basis of value orientations and resources of action

Variationen des Wohlfahrtskapitalismus nach dem Niedergang des Staatssozialismus: Aushandlungsgesellschaften auf der Grundlage von Wertorientierungen und Handlungsressourcen
[Forschungsbericht]

Holtmann, Dieter

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:kobv:517-opus-10663

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Potsdam, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Lehrstuhl für Methoden der empirischen Sozialforschung
Abstract Der Niedergang des Staatsozialismus wird hier als Ausgangspunkt genommen, um Perspektiven für die alten Ideen der Gleichheit und der Solidarität zu diskutieren. 1. These: Marx' Theorie der Ausbeutung kann laut Roemer nicht aufrecht erhalten werden. Diese These wird vom Autor mit einem Modell unterstützt, mit dem er vorschlägt, kapitalistische Gesellschaften als Aushandlungsgesellschaften zu analysieren, die durch Werte, Nutzenbetrachtungen und Verhandlungsmacht aufgrund von Handlungsressourcen strukturiert werden. 2. Antithese: Marx' Analyse folgend wurde die Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln in Sowjetrussland von Lenin und anderen verwirklicht. Diese Aufhebung war nicht nur konstituierend für den Staatssozialismus, sondern ist auch - neben den politischen Faktoren wie zum Beispiel die totalitäre Diktatur - zum Teil verantwortlich für sein Scheitern, da die Knappheit des Kapitals nicht ausreichend bei den Produktionskosten berücksichtigt wurde. Marx' Hauptfehler besteht nach Ansicht des Autors in seiner Deutung des Profits als Aneignung der Arbeit Anderer und nicht als Kapitalertrag, als ein Preis für knappes Kapital. Außer diesem Fehler plädierte er unkritisch für zentrale Planung anstatt für Märkte, weil er dachte, dass Märkte sich von ihren menschlichen Erfindern gelöst hätten. Was Marx und Lenin nicht begriffen, war, dass die gesamte Bevölkerung die Konsumtion durch Märkte "planen" kann. In den Theorien von Roemer und von Wright soll der Staatssozialismus ein progressiveres Stadium der Entwicklung als der Kapitalismus sein. Hier wird im Gegenteil argumentiert, dass man Gesellschaftstypen nach ihren hauptsächlichen Handlungsressourcen zusammen mit dem politischen System sowie den wichtigsten Werten und Rechten, die verwirklicht wurden, unterscheiden sollte. (ICDÜbers)
Thesaurusschlagwörter Marxism; state socialism; equality; solidarity; capitalism; means of production; private property; planned economy; centralism; capital; Marx, K.
Klassifikation Soziologie von Gesamtgesellschaften
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2000
Erscheinungsort Potsdam
Seitenangabe 36 S.
Schriftenreihe Potsdamer Beiträge zur Sozialforschung, 10
ISSN 1612-6602
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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