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Geschlecht als Inszenierung Jugendlicher beim Scherzen in Kasachstan

Gender as staging by adolescents when joking in Kazakhstan
[Zeitschriftenartikel]

Muratbayeva, Bakyt

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-387608

Weitere Angaben:
Abstract "'Wozu brauchen wir ein Geschlecht?' Auf diese zunächst philosophisch klingende Frage soll in diesem Beitrag eine empirisch begründete, mikrosoziologische Antwort geliefert werden. An einem empirischen Beispiel wird untersucht, wie eine jugendliche Gesprächsteilnehmerin in ihrer Peergroup durch Scherzen das männliche Geschlecht inszeniert. Hierbei soll gezeigt werden, wie eine Scherzmodalität die Zweigeschlechtlichkeit als moralische Norm verfestigt Die Analyse basiert auf dem ethnomethodologischen Konzept des Doing Gender. Geschlecht wird hier nicht als etwas, was Menschen sind oder was sie haben, betrachtet, sondern als etwas, was Menschen in ihrem Alltagsleben routiniert und methodisch tun bzw. erzeugen. Geschlecht wird also als ein Herstellungsprozess, als Doing Gender konzeptualisiert." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Kazakhstan; adolescent; gender; humor; language; language behavior; microsociology; morality; standard; ethnomethodology; doing gender; peer group; masculinity; everyday life; Central Asia; USSR successor state; post-socialist country
Klassifikation Frauen- und Geschlechterforschung; Jugendsoziologie, Soziologie der Kindheit
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 71-86
Zeitschriftentitel Soziologiemagazin : publizieren statt archivieren, 6 (2013) 1
ISSN 2190-9768
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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