Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Auf der Suche nach der flexiblen Zeit : Abschlussbericht für das Modellprojekt "Arbeitszeitgestaltung im mittelständischen Einzelhandel"

Looking for flexible time : final report on the pilot project entitled "Organization of working hours in small and medium-sized retail businesses"
[Abschlussbericht]

Möll, Gerd; Hilf, Ellen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-367195

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Landesinstitut Sozialforschungsstelle Dortmund (sfs)
Abstract Der Beitrag präsentiert die Ergebnisse des Forschungsprojektes 'Arbeitszeitgestaltung im mittelständischen Einzelhandel', das vom 1.6.2003 bis zum 31.5.2004 in Deutschland durchgeführt wurde. Die Ziele und die entsprechende Vorgehensweise der Untersuchung lassen sich in die folgenden Punkte gliedern: (1) Entwicklung und Erprobung betriebsspezifischer Arbeitszeitmodelle in mittelständischen Unternehmen unterschiedlicher Teilbranchen des Einzelhandels; (2) Berücksichtigung sowohl der betrieblichen Interessen an Flexibilität und wirtschaftlichem Personaleinsatz als auch der Interessen der Beschäftigten an Zeitsouveränität und einer besseren Vereinbarkeit von beruflichen und außerberuflichen Anforderungen; (3) Beteiligung der betroffenen Beschäftigten an der Entwicklung und Umsetzung der Arbeitszeitmodelle; (4) Entwicklung eines EDV-Programms zur Arbeitszeitplanung, das den Bedingungen mittelständischer Betriebsstrukturen im Einzelhandel Rechnung trägt. Die Informationsgewinnung für die Ist-Analyse stützt sich auf drei methodische Instrumente: (1) Durchführung und Auswertung einer schriftlichen Befragung von rund 90 Beschäftigen in sechs Betrieben zu den Themenbereichen betriebliche Arbeitszeitorganisation, Arbeitszeitwünsche, Bewertung der Arbeitszeitsituation und subjektives Belastungsempfinden; (2) Auswertung von Arbeitszeitplänen und anderen betrieblichen Materialien, die für die Gestaltung von Arbeitszeitmodellen von Relevanz sind (z.B. Kundenfrequenzen); (3) vertiefende Interviews und Gruppengespräche mit der Betriebsführung und ausgewählten Beschäftigten zu arbeitszeitrelevanten Fragen und Problemlagen. Auf dieser Grundlage werden schließlich in insgesamt vier Betrieben Vorschläge für ein neues Arbeitszeitmodell entwickelt. Dabei kristallisieren sich zwei maßgebliche Erkenntnisse heraus: Die Grenzen flexibler Arbeitszeitarrangements sind um so enger, je deutlicher das Primat der Personalkostenreduktion das betriebliche Geschäftsmodell bestimmt. Außerdem beinhalten gerade Arbeitszeitmodelle, die den Beschäftigten mehr Entscheidungsspielräume zugestehen, die Gefahr zusätzlicher Belastungen. Dies gilt es bei der Einführung und Bewertung flexibler Arbeitszeitmodelle im Auge zu behalten. (ICG2)
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; retail trade; middle class; working hours; working time flexibility; desired working hours; job requirements; occupational requirements; leisure time; family; personnel deployment; employment system; employee; data processing program; firm; organizational structure; stress; business management; wage costs; decision making leeway
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; Wirtschaftssektoren
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Erscheinungsort Dortmund
Seitenangabe 35 S.
Schriftenreihe sfs Beiträge aus der Forschung, 145
ISSN 0937-7379
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
top