Mehr von Hirte, Katrin

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Regelung von Naturnutzung in der Landwirtschaft : Ziele und Intentionen in der Agrarökonomie

Regulation of the use of nature in agriculture : objectives and intentions in the agrarian economy
[Konferenzbeitrag]

Hirte, Katrin

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-152346

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Die Naturnutzung in der Landwirtschaft wird maßgeblich von zentralen staatlichen Regelungen bestimmt, welche sowohl direkt als auch indirekt den Produktionsumfang sowie die Produktionsintensität beeinflussen. Nach der Regelung der Milch- und Zuckerrübenproduktion (Milchquote, Zuckerrübenquote) und der Einführung der Direktzahlungen als Ausgleich für gesenkte Preise und in Abhängigkeit von bestimmten Produktionsausstattungen (ha, Tierzahl) folgte ab 2005 durch die 'Entkopplung' die Einführung der sogenannten 'Zahlungsansprüche'. Die ersten beiden eingeführten Regelungen hatten zentral eine Marktanpassung durch Drosselung der Produktion und damit indirekt einen positiven Effekt zur Naturnutzung zum Ziel. Mit letzterer Regelung soll hingegen eine bessere individuelle Marktanpassung (durch die Produzenten) erreicht werden. Die eingeführten Regelungen bedeuteten einen massiven Eingriff in die landwirtschaftliche Primärproduktion dahingehend, dass ein vollständiges Regulierungs- und Kontrollsystem in der Landwirtschaft aufgebaut wurde. Dieses wirkte aber nicht vordergründig im Sinne von Marktanpassung durch Produktionsdrosselung, sondern im Gegenteil: Die intensive Produktion wurde weiter forciert. Trotzdem wurden und werden die Regelungen - welche als marktanpassende hauptsächlich ökonomische sind - nach wie vor von den Vertretern der Agrarökonomie weiter vertreten bzw. deren Fortführung (z.B. als Entkopplung) propagiert. In diesem Beitrag soll gefragt werden, warum dies so ist. Dabei wird an wissenschaftssoziologische Ansätze zur Entstehung von Paradigmen und Theorien angeknüpft (Fleck, Kuhn). Neben einer Diskurs- und Dogmenanalyse werden wichtige Vertreter deutscher Agrarökonomen, welche die Einführung der Regelungsgrößen mit unterstützt/ gefördert/ begrüßt haben, zu den zu bilanzierenden Wirkungen und ihrer Position dazu sowie ihrer Haltung zu agrarökonomischen Grundauffassungen heute befragt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter EU; agriculture; statuary regulation; nature; utilization; dairy farming; production; animal husbandry; regulation; control; control system; agricultural policy; paradigm; pressure group; pressure-group politics; effect; Kuhn, T.; sociology of science; criticism
Klassifikation Agrarsoziologie; Europapolitik; Ökologie und Umwelt
Methode anwendungsorientiert; Dokumentation; empirisch; empirisch-qualitativ; Theorieanwendung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Die Natur der Gesellschaft: Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Teilbd. 1 u. 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 33. Kongress "Die Natur der Gesellschaft". Kassel, 2006
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 1858-1879
ISBN 978-3-593-38440-5
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top