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Zwischen Singularität und Allgemeingültigkeit : Typenbildung als qualitative Strategie der Verallgemeinerung

Between singularity and general validity : type formation as a qualitative strategy in generalization
[Konferenzbeitrag]

Kuckartz, Udo

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-142318

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract "Fragen der Geltungsbegründung und der Verallgemeinerung stellen eine Herausforderung für die qualitative Forschung dar. Anders als die quantitative Forschung, die mit dem Kunstgriff der Zufallsstichprobe eine Verallgemeinerungsstrategie besitzt, die Legitimität durch Verfahren zu schaffen beabsichtigt, verfügt die qualitative Forschung nicht über eine solche Generalformel. Verallgemeinerung über eine repräsentative Fallauswahl zu erzielen ist der qualitativen Forschung weitgehend verwehrt, denn erstens sind Stichproben dieser Art wegen der großen Fallzahl schwerlich zu realisieren, zum anderen widerspricht eine solche Samplingstrategie auch einer theoretisch ausgerichteten Fallauswahl, die vielen qualitativen Ansätze wie etwa der Grounded Theory zueigen ist. Trotz der meist aufwändigen Analyse qualitativer Forschung und gerade wegen des holistischen Ansatzes steht der Vorwurf der Singularität im Raum. Wie lässt sich nun Verallgemeinerbarkeit erreichen? Typenbildung kann eine Strategie sein, um die zunächst plausible sinnvolle Fallorientierung der Analyse zu überwinden. Fälle werden zu Typen aggregiert, wobei ein Typ als die Merkmalskonstellation definiert ist, die nach Abzug alles Persönlichem übrig bleibt. In diesem Vortrag werden verschiedene Strategien der Typenbildung dargestellt und miteinander verglichen, u.a. die auf Max Weber zurückgehenden Idealtypen und Realtypen, die Typenbildung der Dokumentarischen Methode und eine auf das Lazarsfeldsche Konzept des Merkmalraums rekurrierende Konstruktion von Typik." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter qualitative method; typology; data processing; research approach; research results; research planning; Weber, M.; ideal type; Lazarsfeld, P.; empirical social research
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung
Methode deskriptive Studie; Grundlagenforschung
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Soziale Ungleichheit, kulturelle Unterschiede: Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München. Teilbd. 1 und 2
Herausgeber Rehberg, Karl-Siegbert
Konferenz 32. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie "Soziale Ungleichheit - kulturelle Unterschiede". München, 2004
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Verlag Campus Verl.
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe S. 4047-4056
ISBN 3-593-37887-6
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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