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@article{ Umland2019,
title = {Der ambivalente Aufstieg einer ukrainischen "unzivilen Gesellschaft" nach dem Euromaidan},
author = {Umland, Andreas},
journal = {Ukraine-Analysen},
number = {227},
pages = {2-7},
year = {2019},
doi = {https://doi.org/10.31205/UA.227.01},
abstract = {Parteipolitischer Ultranationalismus war bislang in der postsowjetischen Ukraine - insbesondere bei nationalen Wahlen - ungewöhnlich schwach. Die drei wichtigsten rechtsradikalen Parteien "Freiheit" (Swoboda), "Rechter Sektor" (Prawyj Sektor) und "Nationales Corps" sind auch nach dem Euromaidan politisch marginal geblieben. Allerdings hat eine rechtsextreme "unzivile Gesellschaft" - die teils eng mit ultranationalistischen Parteien verbunden ist - im Kontext des anhaltenden Krieges mit Russland an öffentlicher Akzeptanz gewonnen. Die Aktivitäten dieser Nichtregierungsorganisationen und deren gelegentliche Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen verlangen nach sorgsamer Beobachtung durch ukrainische und ausländische Watch-Dog-Organisationen sowie Eindämmung durch die Kiewer Regierung.},
}