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[working paper]

dc.contributor.authorMelber, Henningde
dc.date.accessioned2016-01-12T14:10:02Z
dc.date.available2016-01-12T14:10:02Z
dc.date.issued2015de
dc.identifier.issn1862-3603de
dc.identifier.urihttp://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/45744
dc.description.abstractAm 25. Jahrestag der Unabhängigkeit (21. März 2015) wurde der 73-jährige Hage Geingob als dritter Präsident Namibias vereidigt. Er gehört der ersten Generation der im Jahr 1960 gegründeten SWAPO (South West African People’s Organisation) an und personifiziert damit einerseits Kontinuität. Doch zugleich ist mit ihm ein innovativer Newcomer in der Befreiungsbewegung an der Macht. Nach neun Monaten Amtszeit ist eine erste Zwischenbilanz angebracht, die den ursprünglichen Optimismus durch wachsende Skepsis ersetzt. Geingob wurde mit den bislang meisten Stimmen der Wählerschaft zum Präsidenten gewählt. Angesichts des fortgesetzten Einflusses diverser parteiinterner Fraktionen bleiben aber Zweifel, ob er dadurch mehr Autonomie und Handlungsspielraum besitzt. Bei Amtsantritt kündigte er zahlreiche Reformen an. Jedoch ist seine Rhetorik zum Teil widersprüchlich und eine konsequente Umsetzung seines politischen Programms erfolgte bislang nicht. Die Ergebnisse seiner ersten neun Monate im Amt bleiben angesichts der Ambivalenzen und einer fortgesetzten Klientelwirtschaft hinter den geweckten Erwartungen zurück. Geingob hat versucht, seine Machtbasis durch Integration der parteiinternen Konkurrenten zu stärken. Dies erreichte er durch die weitere Expansion von Regierungsämtern auf Kosten eines bereits strapazierten Staatshaushalts. Seine Ankündigungen zu verstärkter Transparenz und mehr Effizienz wurden nur teilweise verwirklicht und kontrastierten mit weiteren Zugeständnissen an die bisherige Klientelwirtschaft und einer Aufblähung des Regierungsapparates. Die finanziellen Implikationen dieser „integrativen“ Politik lassen die erklärte Absicht zur Armutsbekämpfung als Priorität weniger glaubwürdig erscheinen. Ein zunehmend prekärer Staatshaushalt deutet an, dass die bisherige Regierungsführung unter Geingob keine tragfähige Entwicklung sichert. Geingobs Rhetorik wechselt zwischen einem aufgeklärt liberalen, integrativen Politik-Diskurs und einer Positionierung in der Nähe populistisch-radikaler, autoritär geprägter Mentalität panafrikanischer Couleur.de
dc.languagedede
dc.subject.ddcPolitikwissenschaftde
dc.subject.ddcPolitical scienceen
dc.subject.otherSWAPO; Geingobde
dc.titleNamibia unter Präsident Geingob - eine erste Bilanzde
dc.description.reviewnicht begutachtetde
dc.description.reviewnot revieweden
dc.source.volume8de
dc.publisher.countryDEU
dc.publisher.cityHamburgde
dc.source.seriesGIGA Focus Afrika
dc.subject.classozPolitical Process, Elections, Political Sociology, Political Cultureen
dc.subject.classozpolitische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kulturde
dc.subject.thesozNamibiade
dc.subject.thesozNamibiaen
dc.subject.thesozpolitisches Systemde
dc.subject.thesozpolitical systemen
dc.subject.thesozParteide
dc.subject.thesozpartyen
dc.subject.thesozRegierungspolitikde
dc.subject.thesozgovernment policyen
dc.subject.thesozPräsidentde
dc.subject.thesozpresidenten
dc.subject.thesozpolitisches Programmde
dc.subject.thesozpolitical programen
dc.subject.thesozKlientelismusde
dc.subject.thesozclientelismen
dc.subject.thesozpolitische Machtde
dc.subject.thesozpolitical poweren
dc.subject.thesozöffentlicher Haushaltde
dc.subject.thesozpublic budgeten
dc.subject.thesozsüdliches Afrikade
dc.subject.thesozSouthern Africaen
dc.subject.thesozEntwicklungslandde
dc.subject.thesozdeveloping countryen
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0168-ssoar-457443
dc.rights.licenceCreative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitungde
dc.rights.licenceCreative Commons - Attribution-Noncommercial-No Derivative Worksen
ssoar.contributor.institutionGIGAde
internal.statusformal und inhaltlich fertig erschlossende
internal.identifier.thesoz10042334
internal.identifier.thesoz10040669
internal.identifier.thesoz10036000
internal.identifier.thesoz10056321
internal.identifier.thesoz10040075
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internal.identifier.thesoz10049213
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internal.identifier.thesoz10034686
internal.identifier.thesoz10034610
dc.type.stockmonographde
dc.type.documentArbeitspapierde
dc.type.documentworking paperen
dc.source.pageinfo8de
internal.identifier.classoz10504
internal.identifier.document3
dc.rights.sherpaBlauer Verlagde
dc.rights.sherpaBlue Publisheren
dc.contributor.corporateeditorGIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien, Institut für Afrika-Studien
internal.identifier.corporateeditor145
internal.identifier.ddc320
dc.description.pubstatusVeröffentlichungsversionde
dc.description.pubstatusPublished Versionen
internal.identifier.sherpa2
internal.identifier.licence2
internal.identifier.pubstatus1
internal.identifier.review3
internal.identifier.series283
dc.subject.classhort10500de
internal.pdf.version1.4
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internal.pdf.wellformedfalse
internal.check.abstractlanguageharmonizerCERTAIN
internal.check.languageharmonizerCERTAIN_RETAINED


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