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@incollection{ Emmer2015,
 title = {Stichprobenziehung für Online-Inhaltsanalysen: Suchmaschinen und Filter Bubbles},
 author = {Emmer, Martin and Strippel, Christian},
 editor = {Maireder, Axel and Ausserhofer, Julian and Schumann, Christina and Taddicken, Monika},
 pages = {275-300},
 volume = {2},
 year = {2015},
 issn = {2198-7610},
 isbn = {978-3-945681-02-2},
 abstract = {Stichproben für Inhaltsanalysen im Internet sind aufgrund der spezifischen Eigenschaften von Online-Inhalten nur schwer zu realisieren. Häufig greift die Forschung auf Suchmaschinen zurück, um mit ihrer Hilfe öffentliche Kommunikation im Internet zu erfassen. Dabei ergeben sich jedoch verschiedene Probleme, die einerseits mit einem noch stark massenmedial geprägten Medienbegriff und andererseits mit den Algorithmen der eingesetzten Suchmaschinen zu tun haben. In einer Studie anhand verschiedener Suchanfragen bei Google wurde untersucht, welche Folgen ihr Einsatz für Online-Stichprobenziehungen haben kann. Die Ergebnisse zeigen, dass Suchmaschinen erstens eine Öffentlichkeit konstruieren, die weit über die herkömmliche massenmediale Öffentlichkeit hinausgeht und zweitens zu erheblichen Unterschieden je nach suchender Person führt. Als Schlussfolgerung sollten in Zukunft verschiedene Nutzungspraktiken berücksichtigt und Analysen auf alle auffindbaren anstatt nur auf journalistische Angebote bezogen werden.The characteristics of the internet make it challenging to draw  samples for content analyses of online media. To reproduce public online communication, researchers frequently – and predominantly – rely on search engines to find relevant content. But this approach involves a series of problems, which are due in part to the specifics of search engine algorithms but also to the tendency to orient studies of public media to mass-media. This study analyses the effects of using search engines to collect samples for two content analyses. The results show that online publics display a much greater range of content than classical mass media and that search results differ strongly between searchers. More representative sampling should thus attempt to more closely mirror usage patterns and include a greater variety of the public media that exists beyond the channels of professional mass media coverage.},
}