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[working paper]

dc.contributor.authorMattes, Hanspeterde
dc.date.accessioned2014-09-24T10:55:49Z
dc.date.available2014-09-24T10:55:49Z
dc.date.issued2014de
dc.identifier.issn1862-3581de
dc.identifier.urihttp://www.ssoar.info/ssoar/handle/document/39910
dc.description.abstractIm Mai 2014 fand in Lissabon das 2. Wirtschaftsforum der sog. 5+5-Initiative statt, in der sich seit dem Jahr 1990 die fünf Maghrebstaaten sowie die Staaten Portugal, Spanien, Frankreich, Italien und Malta zusammengeschlossen haben. Das Wirtschaftsforum und das vorausgegangene 5+5-Gipfeltreffen in Malta im Jahr 2012 sind sichtbare Zeichen einer intensiven, weithin aber wenig beachteten Regionalkooperation. Der westliche Mittelmeerraum ist seit jeher ein Kulturraum mit intensivem Austausch zwischen den Bevölkerungen und den von ihnen produzierten Waren, der zugleich Phasen der Konfrontation und der Kooperation erlebt hat. Seit dem Jahr 1990 versuchen die 5+5-Staaten die Kooperation auszubauen und bestehende nationale konflikthafte Entwicklungen einzudämmen. Wegen der ähnlichen Interessen der subregionalen Zehnstaatengruppe und dem bei der Kooperation an den Tag gelegten Pragmatismus hat "5+5" bislang mehr Erfolge aufzuweisen als der gescheiterte Barcelona-Prozess und die im Jahr 2008 gegründete Union für das Mittelmeer mit ihren 40 Mitgliedsstaaten. Die Kooperation der 5+5-Staaten konzentriert sich seit Gründung der Initiative auf die Aufrechterhaltung der Sicherheit. Die Vereinbarung von Maßnahmen zur Bekämpfung des transnationalen Terrorismus und der organisierten Kriminalität wurde im Jahr 2004 um ein gemeinsames Verteidigungskonzept ergänzt. Dem Thema Sicherheit waren Aufgabenfelder wie wirtschaftliche Integration, Migration oder Kulturdialog nachgeordnet. Die erfolgreiche 5+5-Sicherheitskooperation muss zur Umsetzung ihrer ursprünglichen, umfassenderen Zielsetzung mittelfristig sektoral erweitert werden. Nur eine Ausdehnung auf weitere Ressorts wie Land-/ Wasserwirtschaft, Gesundheit, Bildung, Energie oder Zivilschutz stellt das bislang Erreichte auf eine breitere Basis. Die Ausweitung der Akteursgruppen ist ein weiterer Imperativ. Die 5+5-Kooperationsgespräche sollten nicht nur wie bisher auf der Ebene der Staats-/ Regierungschefs und Minister stattfinden, sondern verstärkt auch Vertreter der kommunalen Körperschaften und der Zivilgesellschaft mit einbeziehen.de
dc.languagedede
dc.subject.ddcInternationale Beziehungende
dc.subject.ddcInternational relationsen
dc.subject.other5+5-Dialog; Euro-mediterrane Partnerschaft
dc.titleDer 5+5-Mittelmeerdialog: erfolgreiche Arbeit im Schatten von Euro-Medde
dc.description.reviewnicht begutachtetde
dc.description.reviewnot revieweden
dc.source.volume6de
dc.publisher.countryDEU
dc.publisher.cityHamburgde
dc.source.seriesGIGA Focus Global
dc.subject.classozInternational Relations, International Politics, Foreign Affairs, Development Policyen
dc.subject.classozinternationale Beziehungen, Entwicklungspolitikde
dc.subject.thesozMittelmeerraumde
dc.subject.thesozMediterranean regionen
dc.subject.thesozinternationale Beziehungende
dc.subject.thesozinternational relationsen
dc.subject.thesozbilaterale Beziehungende
dc.subject.thesozbilateral relationsen
dc.subject.thesozinternationale Zusammenarbeitde
dc.subject.thesozinternational cooperationen
dc.subject.thesozinternationales Abkommende
dc.subject.thesozinternational agreementen
dc.subject.thesozSicherheitspartnerschaftde
dc.subject.thesozsecurity partnershipen
dc.subject.thesozVerteidigungspolitikde
dc.subject.thesozdefense policyen
dc.subject.thesozTerrorismusbekämpfungde
dc.subject.thesozfight against terrorismen
dc.subject.thesozwirtschaftliche Integrationde
dc.subject.thesozeconomic integrationen
dc.subject.thesozEU-Politikde
dc.subject.thesozEU policyen
dc.identifier.urnurn:nbn:de:0168-ssoar-399104
dc.rights.licenceCreative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitungde
dc.rights.licenceCreative Commons - Attribution-Noncommercial-No Derivative Worksen
ssoar.contributor.institutionGIGAde
internal.statusformal und inhaltlich fertig erschlossende
internal.identifier.thesoz10052496
internal.identifier.thesoz10037331
internal.identifier.thesoz10039288
internal.identifier.thesoz10037395
internal.identifier.thesoz10034390
internal.identifier.thesoz10047862
internal.identifier.thesoz10034428
internal.identifier.thesoz10081893
internal.identifier.thesoz10038303
internal.identifier.thesoz10059780
dc.type.stockmonographde
dc.type.documentArbeitspapierde
dc.type.documentworking paperen
dc.source.pageinfo8de
internal.identifier.classoz10505
internal.identifier.document3
dc.rights.sherpaBlauer Verlagde
dc.rights.sherpaBlue Publisheren
dc.contributor.corporateeditorGIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien
internal.identifier.corporateeditor142
internal.identifier.ddc327
dc.description.pubstatusVeröffentlichungsversionde
dc.description.pubstatusPublished Versionen
internal.identifier.sherpa2
internal.identifier.licence2
internal.identifier.pubstatus1
internal.identifier.review3
internal.identifier.series285
dc.subject.classhort10500de
ssoar.wgl.collectiontruede
internal.pdf.version1.4
internal.pdf.validtrue
internal.pdf.wellformedtrue
internal.check.abstractlanguageharmonizerCERTAIN
internal.check.languageharmonizerCERTAIN_RETAINED


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