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@book{ Feldhaus2006,
 title = {Panel Analysis of Intimate Relationships and Family Dynamics (pairfam): why we need it and what it is about},
 author = {Feldhaus, Michael and Huinink, Johannes},
 pages = {24},
 volume = {6},
 year = {2006},
 urn = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-368975},
 abstract = {Das Ziel des Schwerpunktprogramms ist die theoretische, methodische und empirische Fortentwicklung der Erforschung der Beziehungs- und Familienentwicklung. Auf der Grundlage einer soziologisch und psychologisch erweiterten und integrierten Theorie der rationalen Wahl, die eine durch kognitive, emotionale und kulturell-normative Vorgaben begrenzte und gerahmte Rationalität individueller Akteure unterstellt, werden folgende Aspekte der Beziehungs- und Familienentwicklung im Zeitverlauf modelliert und empirisch untersucht: die Etablierung und Gestaltung von Paarbeziehungen, die Familiengründung und -erweiterung, die Gestaltung intergenerationaler Beziehungen und die (In-)Stabilität von Paarbeziehungen. Dazu bedarf es einer langfristig angelegten Panelerhebung bei einer umfangreichen Stichprobe zur Erfassung von prospektiven Längsschnittdaten. Den Hintergrund liefern Diagnosen sich wandelnder Lebensformen, die gesunkene Heiratsneigung und Fertilität sowie die gestiegene Instabilität von ehelichen und nicht-ehelichen Partnerschaften. Daher werden die situationalen und motivationalen Voraussetzungen und die Konsequenzen entsprechender Entscheidungs- und Entwicklungsprozesse in der Zeit verfolgt, um die wechselseitigen Einflussbeziehungen im Lebenslauf der Akteure adäquat abzubilden. Da familiäre Prozesse erst angemessen unter Berücksichtigung ihrer Einbettung in andere Lebensbezüge und soziale Beziehungsnetze rekonstruiert werden können, ist auch eine Analyse relevanter sozialer Kontexte im Rahmen eines Mehrebenendesigns unabdingbar. Schließlich sind die Entwicklungsbedingungen der nachwachsenden Generation vor dem biographischen Hintergrund ihrer Eltern und den aktuellen Ressourcen und Optionen in den Blick zu nehmen, um die intergenerationalen Beziehungen und Fragen der intergenerationalen Transmission familialer Verhaltensweisen adäquat untersuchen zu können. (ICH2)},
}