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@article{ Middendorff2000,
 title = {Panta rhei oder der mentale Fluss von Tatsachen: zur Reliabilität retrospektiv erhobener biographischer Ereignisse},
 author = {Middendorff, Elke},
 journal = {ZA-Information / Zentralarchiv für Empirische Sozialforschung},
 number = {46},
 pages = {58-71},
 year = {2000},
 urn = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-199333},
 abstract = {'Die meisten empirischen Untersuchungen zur Transformation der DDR-Gesellschaft und deren Folgen für verschiedene Bevölkerungsgruppen basieren auf einem retrospektiven Forschungsdesign. Die so erhobenen biographischen Ereignisse aus den Jahren vor der Wende werden als relativ zuverlässig angesehen. Anhand zweier Variablen aus dem Längsschnittdatensatz der Studenten Intervallstudie Leistung (SIL A-E, 1982-1992) wird aufgezeigt, dass auf die Rehabilität solcher Angaben nicht selbstverständlich vertraut werden darf. Re-Interpretationen werden von den Befragten auch für einmalige, abgeschlossene biographische Tatbestände vorgenommen. Die Art der Veränderung in der Darstellung ein und desselben Ereignisses hängt überzufällig vom nachfolgenden Lebensverlauf ab. Systemübergreifend angelegte Panelstudien sind von einmaligem Wert für Fragen sowohl der Transformationssoziologie als auch der Grundlagenforschung. Sie sollten stärker beachtet und weiterhin gefördert werden.' (Autorenreferat)'Most of the empirical studies about the transformation of the former East Germany and its consequences to different social groups are based an a retrospective research design. Biographical data surveyed that way are usually considered reliable. By using two variables from the longitudinal study 'Studenten-Intervallstudie Leistung' (SIL A-E, 1982-1992) it is shown that one cannot trust in the reliability of such Information. Reinterpretations are done for nonrecurring, completed biographical incidents, too. The way of describing the same incident significantly depends on the further course of life. Panel studies of different social systems are of unique importance for questions of socilogy of transformation as well as for basis research. They should be paid more attention to and promoted in the future.' (author's abstract)|},
}