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@incollection{ Honer1993,
 title = {Das Perspektivenproblem in der Sozialforschung: Bemerkungen zur lebensweltlichen Ethnographie},
 author = {Honer, Anne},
 editor = {Jung, Thomas and Müller-Doohm, Stefan},
 pages = {241-257},
 volume = {1048},
 year = {1993},
 publisher = {Suhrkamp},
 isbn = {3-518-28648-X},
 urn = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-19212},
 abstract = {Die Autorin geht von der These aus, daß qualitative, interpretative, verstehende Sozialforschung, wenn sie dem Stand der einschlägigen Grundlagenforschung entsprechen wolle, heute nachhaltig geprägt sein müsse von einer generellen Skepsis gegenüber der Qualität von Daten, die von anderen übermittelt werden. Sie beschreibt eingangs an zahlreichen Beispielen die Arbeit der Chicagoer Schule und das Vorgehen des Wiener "Rustikal-Ethnographen" Roland Girtler. Sie skizziert die Bedeutung "existentiellen Engagements" für die Sozialforschung, die Reflexion der eigenen Erfahrungen, wie es die Phänomenologie praktiziere und erläutert an Beispielen Techniken ethnographischen Arbeitens und der hermeneutischen Dateninterpretation. Überlegungen zum "Doppelgängertum" des Ethnographen im Forschungsprozeß, die unterschiedlichen Anforderungen an seine Person beim Erheben bzw. Auswerten der Daten, schließen den Beitrag ab. (rk)},
}