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@incollection{ Saurma1989,
 title = {Zivilreligion: eine, mehrere oder keine mehr?},
 author = {Saurma, Adalbert},
 editor = {Haller, Max and Hoffmann-Nowotny, Hans-Joachim and Zapf, Wolfgang},
 year = {1989},
 booktitle = {Kultur und Gesellschaft: Verhandlungen des 24. Deutschen Soziologentags, des 11. Österreichischen Soziologentags und des 8. Kongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie in Zürich 1988},
 pages = {289-296},
 address = {Frankfurt am Main},
 publisher = {Campus Verl.},
 isbn = {3-593-34156-5},
 urn = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-148843},
 abstract = {Gefragt wird, was Zivilreligion ist und welche Funktion sie in der modernen Gesellschaft hat. Zwei Typen von Zivilreligion werden unterschieden: eine generelle, aber gleichwohl nicht alle Staatsbürger erfassende Form und eine spezielle, sozusagen von den besonders Motivierten geteilte Form. Die erste Form ist eine gelebte Religion der Mehrheit, die auch politische oder ökonomische Machtverhältnisse einbezieht. Die zweite, in der Diskussion im Vordergrund stehende Form, ist die eigentlich ziviltheologische Zuspitzung. Es werden auch Ansätze vorgestellt, die die Säkularisierung der Gesellschaft für Schein halten, mit der Begründung, es lassen sich nirgends religionsfreie Sphären ausmachen. Zwar habe man sich von den herkömmlichen Formen besonderer Religion emanzipiert, aber die Gesellschaft sei "sich selbst zur Religion geworden, und zwar so, daß sie den herkömmlichen Unterschied von profaner und sakraler Sphäre aufhebt". (GF)},
 keywords = {Randgruppe; fringe group; Säkularisierung; religiöse Gruppe; secularization; religious group; religiousness; civilization; culture; Religiosität; Minderheit; Religion; religion; soziale Funktion; minority; Kultur; Zivilisation; social function}}