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%T Funktionale und segmentäre Differenzierung: ethnische Gemeinschaftsbeziehungen bei Weber
%A Wobbe, Theresa
%E Sahner, Heinz
%E Schwendtner, Stefan
%P 700-704
%D 1995
%I Westdt. Verl.
%@ 3-531-12836-1
%= 2010-10-01T14:30:00Z
%~ DGS
%> https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-141032
%X "Die Diskussion in der Soziologie über Modernisierung und Ethnizität kreist u.a. um die Frage, ob ethnische Vergesellschaftung eine Begleiterscheinung moderner Gesellschaften oder ein Mangel an Modernisierung ausdrückt. Modernität mit funktionaler Differenzierung zu assoziieren, ist bis in die längste Zeit 'zur dominanten Weltbeschreibungsfigur' (Hahn) geworden. Auszugehen wäre demgegenüber von der Korrelation und Neuschöpfung verschiedener Differenzierungsformen, wie sich historisch an der Herausbildung des europäischen Nationalstaats als Territorialstaat und Mitgliederverband zeigen läßt. Ethnizität ermöglicht Inklusion einzelner und damit eine Identität, die in einer funktional differenzierten Gesellschaft zunehmend weniger durch einfache Zugehörigkeiten gewährleistet werden kann. Mit Weber kann davon ausgegangen werden, daß Ethnizität ein die 'Vergemeinschaftung erleichterndes Moment' darstellt. Die Frage wird lauten, welche Hinweise Webers Bestimmung für die heutige Diskussion über funktionale versus segmentäre Differenzierung geben kann." (Autorenreferat)
%C DEU
%C Opladen
%G de
%9 Sammelwerksbeitrag
%W GESIS - http://www.gesis.org
%~ SSOAR - http://www.ssoar.info