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@book{ Rammert2002,
 title = {Technik und Handeln - wenn soziales Handeln sich auf menschliches Verhalten und technische Artefakte verteilt},
 author = {Rammert, Werner and Schulz-Schaeffer, Ingo},
 pages = {37},
 volume = {4-2002},
 year = {2002},
 urn = {https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:0168-ssoar-11076},
 abstract = {Der vorliegende Beitrag untersucht die Frage nach der Technik und dem Handeln, die eine lange Tradition hat. Die Fragen nach der Technik und nach dem Handeln werden hier nicht getrennt beantwortet, sondern es wird nach einem verbindenden Konzept gesucht. Die Autoren betrachten Technik als Ergebnis eines Prozesses der Technisierung von Ereignisketten, wobei Formen fixiert werden, die erwünschte Effekte erwartbar und berechenbar machen. Diese Auffassung erlaubt es, Technisierungsformen im menschlichen Handeln wie auch bei sachlichen Verkettungen und Zeichenformationen festzumachen. Vor diesem Hintergrund erscheint es sinnvoll und geboten, nicht mehr getrennt nach dem Handeln des Menschen oder dem Funktionieren der Maschine zu fragen, sondern nach dem gemeinsamen Geflecht "vermischter" Aktivitäten. Die Autoren beziehen die Frage nach der Technik und dem Handeln damit auf sozio-technische Konstellationen verteilten Handelns. Zunächst wird die theoretische und praktische Relevanz der Frage nach der Handlungsträgerschaft von Technik genauer dargelegt. Im zweiten Abschnitt wird untersucht, inwieweit die Merkmale neuer Techniken mit Recht zu einem Nachdenken über das Mit-Handeln der Technik veranlassen, inwiefern das Thema die Debatte um die Künstliche Intelligenz fortsetzt und wie es im Rahmen der soziologischen Diskussion um das Verhältnis von Technik und Gesellschaft zu verorten ist. Dann werden die wichtigsten Positionen zu dieser Frage vorgestellt und nach einem klassifikatorischen Schema ordnen. Im vierten Abschnitt wird ein Konzept gradualisierten und verteilten Handelns in seinen Grundzügen vorgestellt. (ICD)},
}