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Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Ostmitteleuropa

Right-wing populism and extremism in East-Central Europe
[Zeitschriftenartikel]

Bayer, József

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-60005

Weitere Angaben:
Abstract 'Der Beitrag beschreibt die Entwicklung rechtsradikaler und rechtspopulistischer Parteien und Bewegungen in Ost-Mitteleuropa nach dem Systemwandel. Im Zentrum der Analyse stehen die Reformländer der Visegrad-Gruppe. Obwohl diese Parteien und Bewegungen in einer gewissen Kontinuität zu ähnlichen politischen Traditionen der Zwischenkriegszeit stehen, führt der Autor ihr Auftreten eher auf soziale Spannungen und Frustrationen bzw. politische Konflikte und Identitätskrisen des Transformationsprozesses zurück. Die traditionellen rechtsextremistischen Gruppierungen sind in Ost-Mitteleuropa politisch schwach und isoliert, der politische Populismus hingegen tritt in verstärktem Maße auf. Er stützt sich auf den wieder erstarkenden Nationalismus in der Region und wird vor allem dort zum Problem, wo die politische Mitte sich nicht klar von rechtspopulistischen Parteien abgrenzt oder der Populismus sogar konservative Mitte-Rechtsparteien durchdringt. Neuere Wahlergebnisse bestätigen den Rücklauf solcher Tendenzen als Zeichen der Konsolidierung der Demokratie. Außerdem wirkt die Aussicht auf die Europäische Integration hemmend auf extremistische und populistische Tendenzen, viel mehr noch würde der erfolgreiche Abschluss der EU-Osterweiterung zur demokratischen Konsolidierung der Transitionsländer beitragen.' (Autorenreferat)

'The essay deals with the emerging radical right and populist parties as well as movements in the East-Central European countries after the system change, focusing the analysis on the so called reform countries of the Visegradgroup. Although some continuities with similar tendencies of the inter-war period exist, the author explains the emergence of right-wing-extremism and populism rather by the social strains and frustrations, the political conflicts and identity-crises triggered by the transformation process. While traditional forms of right-wing extremism remain weak and isolated in the new democracies, populism has become very strong. It is supported by the new wave of nationalism in the region and becomes especially dangerous in countries in which the political centre does not clearly demarcate itself from right-wing populist parties, or where populism even permeates conservative centre-right parties. New electoral data show a decline of such tendencies, a definite sign of the democratic consolidation process in the region. According to the author, the prospect of European integration had a constraining effect on extremist and populist tendencies, and the successful conclusion of the Eastern enlargement process will further contribute to the democratic consolidation of these transition countries.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter Baltic States; conservatism; nationalism; Eastern Europe; Poland; political right; populism; process; right-wing radicalism; transformation; Hungary; political impact; Slovenia; Slovakia; Czech Republic; USSR successor state; post-socialist country; East Central Europe
Klassifikation politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Seitenangabe S. 265-280
Zeitschriftentitel Österreichische Zeitschrift für Politikwissenschaft, 31 (2002) 3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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