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Zeitökonomie in der Qualitativen Sozialforschung - Möglichkeiten und Grenzen

Economic use of time in qualitative social research - potential and limitations
[Konferenzbeitrag]

Miklautz, Michaela; Mayring, Philipp; Jenull-Schiefer, Brigitte

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:291-psydok-5641

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, Institut für Psychologie
Abstract "Hohe Fallzahlen gelten in der empirischen Sozialforschung nach wie vor als Garant allgemeingültiger Aussagen. Im Hinblick auf zeitökonomische Überlegungen erfolgt die Datenerhebung bei umfangreichen Stichproben vorwiegend mittels quantitativer Erhebungsinstrumente, die eine ebensolche Datenaufbereitung und -auswertung nach sich ziehen. Dem Einsatz qualitativer Erhebungs- und Auswertungsverfahren kommt in diesem Zusammenhang nur ein geringer Stellenwert zu. Die Einzelfallbezogenheit der qualitativen Sozialforschung sowie ein erheblicher Zeitaufwand und -intensität sind Argumente, die gegen den Einsatz qualitativer Methoden angeführt werden. Die Vorteile eines offenen Zugangs zum Forschungsgegenstand und die soziale Interaktion zwischen ForscherIn und Beforschten kommen bei dieser Argumentationsweise zu kurz. Für einen Forschungsbereich wie dem der Gerontopsychologie stellt sich die berechtigte Frage nach der geeigneten Forschungsmethodik, um von beeinträchtigten alten Menschen verwertbare Informationen zu erzielen. Wahl und Richter (1994) betonen, dass der Einsatz quantitativer Messinstrumente den alten Menschen inhaltlich und skalentechnisch überfordern können. Aus diesem Grund ist ein alternatives methodisches Vorgehen, wie es u. a. von Rowles und Reinharz (1988) oder Gubrium und Sankar (1994) propagiert wird, unerlässlich für eine gegenstandsangemessene Forschung. Eine Kombination bzw. Integration von qualitativen und quantitativen Forschungselementen wird erst ansatzweise diskutiert (Mayring & Jenull-Schiefer, 2005). Ziel der Studie „Aktivitäten in Senioren- und Pflegeheimen“ (Miklautz, 2004) war es, über einen qualitativen Zugang Aktivitätsmöglichkeiten und -gewohnheiten von institutionalisierten alten Menschen zu erheben. Der vorliegende Beitrag widmet sich jedoch weniger den inhaltlichen Ergebnissen der Studie, sondern reflektiert den Einsatz qualitativ orientierter Forschungsstrategien, die unter der Perspektive der Gegenstandsangemessenheit sowie der Zeitökonomie zum Einsatz gekommen sind. Deshalb wurde bei der Auswahl von Verfahren darauf geachtet, dass diese den jeweiligen Kompetenzen der alten Menschen begegnen konnten sowie eine Auswertung analog den Richtlinien der qualitativen Inhaltsanalyse erlaubten. Darüber hinaus war für die Studie interessant, inwieweit sich qualitative Sozialforschung zeitökonomisch betreiben lässt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter research; qualitative method; empirical social research; time management; gerontology; Carinthia; elderly; nursing home; psychology
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Gerontologie, Alterssoziologie
Methode empirisch-qualitativ
Freie Schlagwörter Alterspsychologie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband 5. Workshop Qualitative Inhaltsanalyse
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2005
Erscheinungsort Klagenfurt
Seitenangabe 10 S.
Schriftenreihe Beiträge zur Qualitativen Inhaltsanalyse
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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