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Chancen und Grenzen von Kooperation und Vernetzung am Beispiel des Berliner Krisendienstes

The Berlin Crisis Intervention Service as an example for chances and barriers to cooperation and networking
[Zeitschriftenartikel]

Hermann, Anja; Möller, Heinke; Schürmann, Ingeborg

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-49199

Weitere Angaben:
Abstract Krisenarbeit ist ohne Kooperation und Vernetzung nicht denkbar. Mit dem Artikel verbinden wir das Anliegen, die Voraussetzungen und Bedingungen für Kooperation und Vernetzung im Zusammenhang mit einer definierten Aufgabe – der ambulanten Krisenarbeit im regionalen und stadtweiten Verbund – zu diskutieren. Die empirische Grundlage für diese Diskussion bietet der Fragebogen "Krisenarbeit in Berlin", der die Wahrnehmung des Berliner Krisendienstes durch ausgewählte psychosoziale und medizinische Institutionen erfasst. Der dokumentierte Forschungsprozess selbst wird als qualitatives Datenmaterial analysiert. Dieser Forschungszugang bietet die Möglichkeit, die quantitativen Fragebogenergebnisse vor diesem Hintergrund einzuordnen. Drei Etablierungsgrade von Kooperation mit dem Berliner Krisendienst sind identifiziert worden. Entlang eines heuristischen Modells über förderliche und hinderliche Bedingungen für Kooperation wird dieses ausgewählte Ergebnis der Fragebogenuntersuchung erörtert. Nicht nur die Chancen von Kooperation werden ausgeleuchtet, sondern auch Grenzen von Kooperation und Vernetzung aufgezeigt. Die Frage, welche Etablierungsgrade von Kooperation zwischen dem Berliner Krisendienst und anderen Anbietern der psychosozialen und medizinischen Versorgung für welche Problemfelder als notwendig erachtet werden, ist nicht von der Forschung zu beantworten, sondern auf fachlicher und gesundheits- und sozialpolitischer Ebene zu diskutieren.

Crisis intervention cannot be thought without cooperation and networking. This article aims at discussing the prerequisites and conditions for cooperation and networking in the context of a defined task – outpatient crisis intervention within the citywide or regional network. The questionnaire "crisis intervention work in Berlin" provides the empirical foundation for this discussion. It taps the perception of exemplary psychosocial and medical institutions on the major Berlin Crisis Intervention Service. The documentation of the research-process is used as a source for qualitative data-analysis. This research approach is used as a background for interpreting the results from the questionnaire. Three different degrees of establishment of cooperation between the Berlin Crisis Intervention Service and different service providers of the psychosocial and medical health care system were identified. The results were integrated into a heuristic approach about conductive and impedimental factors for cooperation. The question what degree of establishment is necessary for the cooperation between the Berlin Crisis Intervention Service and different service providers of the psychosocial and medical health care system for different types of problems cannot be answered on the basis of research. Instead, it needs to be discussed on a professional and a health and social political level.
Thesaurusschlagwörter networking; cooperation; crisis intervention; psychosocial care
Klassifikation psychologische Diagnostik und Beratung, psychologische Methoden; psychische Störungen, Behandlung und Prävention
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2004
Seitenangabe S. 251-269
Zeitschriftentitel Journal für Psychologie, 12 (2004) 3
Heftthema Psychosoziale Krisen und Krisenintervention
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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