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"Tourism is our future" - Stand und Perspektiven des Tourismus in Montenegro

"Tourism is our future" - state and perspectives of tourism in Montenegro
[Zeitschriftenartikel]

Göler, Daniel; Lehmeier, Holger

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-47989-1

Weitere Angaben:
Abstract "Tourismus ist unsere Zukunft" - diese Aussage stellt keine Einzelmeinung dar. Ähnliche Prognosen lassen sich in nahezu jeder Einschätzung der Zukunftsaussichten dieses jungen Balkanstaates in Montenegro fi nden. Dafür gibt es gute Gründe, wie z.B. das naturräumliche Potenzial, die Lage an der Adria und die jahrzehntelange Erfahrung im Tourismus. Montenegro war nicht ohne Grund 2007 der am schnellsten wachsende Tourismusmarkt weltweit. Trotz einer mittlerweile abgefl achten Wachstumskurve gilt der Fremdenverkehr immer noch als Schlüssel für die gesamte zukünftige Wirtschaftsentwicklung des Landes. Empirische Untersuchungen in Kotor, Budva und Ulcinj zeigen, dass die gegenwärtigen Entwicklungen im Tourismus zwar progressiv und dynamisch sind, aber auch zu vielfältigen Polarisierungen und divergierenden Trends führen. Es gibt einen erheblichen Investitions- und Innovationsbedarf im massentouristischen Marktsegment. Gleichzeitig nehmen exklusive Angebote zu. Diese Entwicklung Montenegros zur hochklassigen Tourismusdestination ist maßgeblich von ausländischem Kapital abhängig. Letztlich birgt die wirtschaftliche Ausrichtung auf den Küstentourismus die Gefahr einer Verstärkung der bereits vorhandenen räumlichen Disparitäten im Land, die ein ökonomisch und demographisch schrumpfendes Hinterland mit erheblichem Entwicklungsbedarf zur Folge haben.

"Tourism is our future" - this is not a singular opinion, similar predictions can be found in nearly every comment on the future perspectives of this young nation. And there are good reasons for that, if we consider Montenegro's natural potential, the benefi ciary position at the Adriatic coastline and the experience in tourism gained in many years since the 1970s. Montenegro was considered to be the fastest growing tourism destination worldwide in 2007. Notwithstanding a slight decrease during the last years, tourism is still seen as a crucial factor for the country's future economic development. Results of empirical research in Kotor, Budva and Ulcinj show that the current development in tourism can be considered as progressive and dynamic. But it is also strongly affected by multiple polarizations and divergent trends. There is a need for infrastructural upgrades in the mass tourism sector. At the same time, there is a small but growing number of very exclusive offers, often seen as the vanguard of Montenegro's future as an upper class tourists' destination, while being highly dependant on foreign investments. All in all, the economic bias on coastal tourism involves the risk of an increase of the already strong spatial disparities, leaving behind a mountainous hinterland with shrinking economy and population.
Thesaurusschlagwörter tourism; regional research; economic development (on national level); economic growth; regional difference; Montenegro
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung; Wirtschaftssektoren
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2011
Seitenangabe S. 59-69
Zeitschriftentitel Europa Regional, 17.2009 (2011) 2
Heftthema Mitteleuropaforschung
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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