Weiterempfehlen

Bookmark and Share


An ever-fixed mark? On the symbolic coping with the fragility of partner relationships by means of padlocking

Ein Zeichen für die Ewigkeit? Über die symbolische Bewältigung der Fragilität von Paarbeziehungen durch die Anbringung von "Liebesschlössern"
¿Una marca para siempre? Acerca de una forma simbólica de lidiar con la fragilidad de las relaciones de pareja mediante el padlocking
[Zeitschriftenartikel]

Maiwald, Kai-Olaf

fulltextDownloadVolltext herunterladen

(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs160246

Weitere Angaben:
Abstract "Padlocking" is a quite recent phenomenon observable in many major cities in Europe and throughout the world. Couples engrave their initials or names on a padlock, fix it in a public place, preferably bridges, and throw the keys away. Locations like the Hohenzollern Bridge in Cologne, Germany, have become a hotspot for this practice, with thousands and thousands of padlocks covering the grids of the banisters. But what kind of practice is it that we are dealing with here? With an objective-hermeneutic approach, the symbolic meaning of the "love lock" and the practice involved is disclosed. Compared to common, legal practices of institutionalizing couple relationships, padlocking seems to explicitly accommodate the fragility of romantic attachments. In this, it is an attempt to perpetuate the feeling of being in love. (author's abstract)

Sogenannte "Liebessschlösser" sind ein relativ neues Phänomen, das in vielen größeren Städten Europas und weltweit beobachtbar ist. Paare versehen Vorhängeschlösser mit ihren Namen oder Initialen, befestigen sie an öffentlichen Plätzen, vorwiegend Brücken, und werfen die Schlüssel weg. Plätze wie die Hohenzollernbrücke in Köln wurden zu Hotspots dieser Praxis, mit abertausenden Vorhängeschlössern, die die Gitter des Geländers bedecken. Aber mit welcher Praxis hat man es hier zu tun? Mit einem objektiv-hermeneutischen Zugang wird die symbolische Bedeutung der Schlösser und der mit ihnen verbundenen Praktiken analysiert. Verglichen mit bisherigen Formen der Institutionalisierung der Paarbeziehung greift die Anbringung von Vorhängeschlössern ausdrücklich die Fragilität romantischer Bindungen auf. In dieser Hinsicht handelt es sich um einen widersprüchlichen Versuch, das Liebesgefühl auf Dauer zu stellen. (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter partner relationship; symbol; Romanticism; artifact; analysis; objectivity; hermeneutics; symbolism; need satisfaction; need
Klassifikation Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; Allgemeine Soziologie, Makrosoziologie, spezielle Theorien und Schulen, Entwicklung und Geschichte der Soziologie
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2016
Seitenangabe 17 S.
Zeitschriftentitel Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 17 (2016) 2
ISSN 1438-5627
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung
top