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China's and Japan's foreign aid policies vis-à-vis Lusophone Africa

Die Entwicklungshilfepolitik Chinas und Japans gegenüber dem lusophonen Afrika
[Zeitschriftenartikel]

Amakasu Raposo, Pedro Miguel; Carvalho, Medeiros

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-8881

Weitere Angaben:
Abstract "This article compares the evolution of China's and Japan's foreign policies to Lusophone Africa, focusing on the period post-2000. The lack of analysis on Beijing's and Tokyo's respective aid policies towards Portuguese-speaking African countries (Países Africanos de Língua Oficial Portuguesa, PALOP) makes this study relevant. Arguably, Japan’s development 'edge' over China in terms of the 'aid model' approach towards PALOP countries is under threat. This raises questions about China's changing pattern of aid, characterised by an increasing amount of 'soft' aid towards PALOP states outside of trade and investment relations, which is much in line with Japan's aid philosophy and, according to observers, less neocolonialist than Japan's previous aid practices. This paper asks which model of cooperation is morally better and which is more effective, as both donors have interests in PALOP countries beyond development assistance. It finds complementarities in the two countries’ aid allocation to PALOP states, such as poverty eradication given the sectoral diversity of Chinese aid, and the empowerment of local communities fostered by Japanese aid's emphasis on grassroots and human-security projects." (author's abstract)

"In diesem Beitrag wird die chinesische und japanische Außenpolitik gegenüber dem lusophonen Afrika vergleichend dargestellt, mit dem Schwerpunkt auf den Jahren seit der Jahrtausendwende. Angesichts des bisherigen Mangels an Studien zur Hilfepolitik Pekings und Tokios gegenüber den portugiesischsprachigen Staaten Afrikas (Países Africanos de Língua Oficial Portuguesa, PALOP) hat dieser Beitrag eine besondere Relevanz. Unbestreitbar kann Japan mit seinem Hilfemodell für die PALOP-Staaten den Vorsprung gegenüber der chinesischen Entwicklungshilfe nicht mehr halten. Damit stellt sich die Frage nach dem sich wandelnden Hilfemuster Chinas gegenüber den PALOP-Staaten, das durch einen zunehmenden Anteil 'weicher', also über Handels- und Investitionsbeziehungen hinausgehender Hilfe gekennzeichnet ist. Dies entspricht zwar durchaus der japanischen Hilfephilosophie, die Unterstützung aus China ist aber Beobachtern zufolge weniger neokolonialistisch, als es die früheren Hilfepraktiken Japans waren. Der Autor fragt, welches Kooperationsmodell aus moralischen Gründen besser zu bewerten und welches effizienter ist, denn beide Geber haben auch Interessen in den PALOP-Staaten, die über die Entwicklungshilfe hinausgehen. Er stellt zudem fest, dass die Hilfen beider Staaten für das lusophone Afrika sich gegenseitig ergänzen, so wenn Finanzhilfen aus China in unterschiedliche Sektoren fließen und zur Armutsreduktion beitragen und wenn die Betonung auf sozialen Hilfs- und Basisprojekten bei der japanischen Hilfe zur Stärkung lokaler Gemeinschaften führt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Angola; Guinea-Bissau; Cape Verde; Mozambique; Sao Tome e Principe; Africa South of the Sahara; China; Japan; Far East; international relations; international economic relations; development aid policy; foreign investment; foreign policy; developing country
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 49-79
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 50 (2015) 3
ISSN 0002-0397
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Keine Bearbeitung
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