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Socialist modernism at Alexanderplatz

Sozialistischer Modernismus am Alexanderplatz
[Zeitschriftenartikel]

Kip, Markus; Young, Douglas; Drummond, Lisa

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-456862

Weitere Angaben:
Abstract This paper makes the case for a “socialist modernism” to understand the development of Alexanderplatz by the regime of the German Democratic Republic in the 1960s. We propose that the socialist era development on Alexanderplatz was staged as the realization of the modernist vision. At the same time, the 1960s design of Alexanderplatz also includes distinctive ‘socialist’ features, notably the emphasis on centrality and visually dominant tall structures that are in striking contrast to the (Western) high modernist canon. The paper consists of two parts: First we consider the GDR conception of urbanism and the development of the city centre. Alexanderplatz was in many ways the pinnacle of such conception that built on the modernist legacy and imported Soviet ideas of city building. Second, we look at Alexanderplatz through a historical lens. We argue that the GDR development built on the experience of previous modernist development plans for Alexanderplatz in the late 1920s. While Alexanderplatz was to demonstrate the unique socialist capacity to realize the promises of modernity, “Alex,” as the square is colloquially termed, also contrasts with stylizations of the “socialist city” as proposed by Sonia Hirt or Iván Szelényi.

Diese Arbeit spricht sich für das Konzept des "sozialistischen Modernismus" aus, um die vom Regime der Deutschen Demokratischen Republik realisierte Entwicklung des Alexanderplatzes in den 1960er-Jahren zu verstehen. Unser Ansatz ist, dass die Entwicklung des Alexanderplatzes während der sozialistischen Ära als Verwirklichung einer modernistischen Vision inszeniert wurde. Gleichzeitig beinhaltet die Gestaltung des Alexanderplatzes in den 1960er-Jahren markante "sozialistische" Merkmale, insbesondere die Hervorhebung von Zentralität und von Höhendominanten, die im auffälligen Kontrast zum hochmodernistischen Kanon (des Westens) stehen. Die Arbeit besteht aus zwei Teilen: Zunächst betrachten wir das städtebauliche Konzept der DDR und die Entwicklung des Stadtzentrums. Der Alexanderplatz war in vielerlei Hinsicht der Höhepunkt eines solchen Konzepts, das auf dem modernistischen Erbe und auf von der Sowjetunion übernommenen Ideen beim Städtebau basierte. In einem zweiten Teil behandeln wir den Alexanderplatz in historischer Hinsicht. Wir argumentieren, dass die Gestaltung durch die DDR auf der Erfahrung vorheriger modernistischer Entwicklungspläne für den Alexanderplatz aus den späten 1920er-Jahren aufbaute. Während der Alexanderplatz die einzigartige sozialistische Fähigkeit, die Versprechungen der Modernität zu verwirklichen, darstellen sollte, hebt sich der "Alex", wie der Platz im allgemeinen Sprachgebrauch genannt wird, gleichzeitig auch von der Stilisierung der "sozialistischen Stadt", wie sie von Sonia Hirt und Iván Szelényi vorgeschlagen wurde, ab.
Thesaurusschlagwörter German Democratic Republic (GDR); Berlin; town planning; architecture; socialism; urban planning; urban development
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Freie Schlagwörter Stadtgestalt; Alexanderplatz
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2015
Seitenangabe S. 13-26
Zeitschriftentitel Europa Regional, 22.2014 (2015) 1-2
Heftthema Modernism and the (post-)socialist city
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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