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Limits of control - challenges to spatiotemporal analysis of sub-state war

[Arbeitspapier]

Ickler, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-449896

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Freie Universität Berlin, SFB 700 "Governance in Areas of Limited Statehood: New Modes of Governance?"
Abstract Territorial control by violent (non-)state actors (VNSA) in sub-state war features prominently in many fundamental concepts in conflict studies. Though there have been attempts to measure this phenomenon or at least delimit it from a spatiotemporal perspective, these have so far been based either primarily on qualitative expert assessments or rely on dyadic event data to determine contested areas. In this methodological research paper, I present three approaches that can be used to estimate actor presence on basis of spatiotemporal approximation. In doing so, I focus on challenges and obstacles that can be encountered when measuring territorial control via the proxy of territorial contestation. Spatiotemporally disaggregated violent incidence data is used to analyze a small subsample of countries in subSaharan Africa in order to determine various ways of visualizing territorial contest. Further points of discussion include the impact of data aggregation, the availability of context data and analytical methods used for these evaluations.

Territoriale Gewaltkontrolle durch (nicht-)staatliche Gewaltakteure ist Gegenstand einer großen Zahl grundlegender Konzepte der Konfliktforschung. Es existieren bereits erste Ansätze dieses Phänomen zu messen und raumzeitlich einzugrenzen, jedoch beruhen diese Messungen bislang entweder auf qualitativen Einschätzungen von Experten oder - im Zuge der zunehmenden Verfügbarkeit raumzeitlich desaggregierter Daten von Gewaltereignissen - der Bestimmung umkämpfter Areale auf Grundlage bewaffneter Auseinandersetzungen. Im vorliegenden Papier werden drei Ansätze zur näherungsweisen Bestimmung der Präsenz von Gewaltakteuren vorgestellt. Dabei wird auftretenden Hindernissen und Herausforderungen der Messung territorialer Gebietskontrolle durch den Einsatz von Informationen über den territorialen Wettbewerb begegnet. Hierzu werden raumzeitlich desaggregierte Ereignisdaten ausgewählter Untersuchungsländer in Sub-Sahara Afrika exemplarisch genutzt, um die Möglichkeiten der Visualisierung territorialen Wettbewerbs unter Gewaltakteuren und dem Einfluss der Auflösung der Daten nachzugehen. Darüber hinaus wird die Verfügbarkeit von gleichfalls raumzeitlich desaggregierten Kontextdaten und entsprechenden Analyseverfahren diskutiert.
Thesaurusschlagwörter violence; social actor; area; control; civil war; paramilitary group; governance; Somalia; Sierra Leone; East Africa; West Africa; developing country
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik
Freie Schlagwörter violent (non-)state actors
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 32 S.
Schriftenreihe SFB-Governance Working Paper Series, 66
ISSN 1864-1024
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Digital Peer Publishing Licence - Basismodul
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