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Metropolisierung in Lateinamerika: die Zivilgesellschaft im Vormarsch

[Arbeitspapier]

Alsen, Silke

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-445229

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Iberoamerika-Kunde
Abstract "Am vergangenen Sonntag hat Brasilien Lula, Luis Inácio da Silva, mit über 60% Stimmenanteil zum Präsidenten des Landes gewählt. Der Mitbegründer und führende Vertreter des Partido dos Trabalhadores (PT) steht mit seiner Arbeiterpartei für eine Politik, die seit gut einem Jahrzehnt mit Erfolgen durch innovative Planungsverfahren in brasilianischen Städten Schlagzeilen macht. Porto Alegre ist ein erfolgsverwöhntes Beispiel unter mehreren großen und kleineren Städten Brasiliens, die neue Formen der Bürgerbeteiligung in urbanen Planungsprozessen etabliert haben und stetig weiterentwickeln. In vielen großen Agglomerationen Lateinamerikas rückt die Metropolisierungsdebatte zunehmend in die Liste politischer Schwerpunktthemen auf. Die Verwaltungen der großen Städte Lateinamerikas stehen vor stadtplanerischen Herausforderungen, denen sie -wie so viele andere- nicht mehr gewachsen sind. Weltweit macht Partizipation in der Stadtplanung von sich reden, um infrastruktureller Unterversorgung, Stadtsanierung, unkontrollierter Siedlungsexpansion, Umweltverschmutzung, aber auch Segregationsprozessen und Kriminalität zu begegnen. Verschiedene europäische Länder haben ebenfalls ähnliche Ansätze zu bieten oder aufgegriffen; und auch die direkte Nachbarschaft Brasiliens ist aufmerksam und aktiv geworden. Das in der Verfassung seit 1994 in Bolivien festgeschriebene Partizipationsrecht der Bevölkerung erstreckt sich auch auf die planungsrechtlichen Vorgehensweisen im städtischen Raum. Denn auch Bolivien -in den letzten Jahrzehnten Schlusslicht im kontinentweiten Verstädterungsprozess- verbucht in nachholender Form steigende Bevölkerungszahlen in seinen Großstädten. Jedoch: Bürger ist nicht gleich Bürger. Dasselbe gilt für die Bürgerbeteiligung, ihre Varianten, ihre Implementierung, und ihre Beschlusskraft bis hin zum Umgang mit herben Rückschlägen - besonders vor dem Hintergrund von Metropolen als Verwaltungsosaike." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Latin America; urbanization; socioeconomic development; urban planning; Brazil; population development; Bolivia; civil society; town; metropolis; EU; political participation; citizens' participation; local planning; socially integrative city
Klassifikation Siedlungssoziologie, Stadtsoziologie; Bevölkerung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2002
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe S. 205-212
Schriftenreihe Brennpunkt Lateinamerika, 20
ISSN 1437-6148
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht-kommerz.
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