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Ökonomische Soziodynamik und rationales Verhalten des Staates

Economic socio-dynamism and rational behavior of the state
[Forschungsbericht]

Grinberg, Ruslan; Rubinštejn, Aleksandr

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-44397

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Bundesinstitut für ostwissenschaftliche und internationale Studien
Abstract Das zu Ende gehende 20. Jahrhundert ist gekennzeichnet von einer Krise der herrschenden Wirtschaftstheorie und einem wiedererweckten Interesse an den Ideen des Institutionalismus. Dabei kommt dem sozialen Faktor eine gewachsene Bedeutung zu. Die Arbeit unternimmt den Versuch, diesen Faktor in die marktwirtschaftliche Theorie zu integrieren. Mit Hilfe der Kategorie des 'sozialen Nutzens' und der Konzeption der 'ökonomischen Sozialdynamik' wird eine allgemeine Theorie der Sozioökonomie entwickelt, das neoklassische Modell bis zur institutionellen Sozialisation erweitert und eine Synthese zwischen marktwirtschaftlichen Postulaten mit der ökonomischen Soziodynamik hergestellt. Als Basis dient dabei die allgemeine Theorie der Wohlfahrtsökonomie von Vilfredo Pareto, die sich im Kern auf die Reduktionshypothese stützt, nach der sich jedes gesellschaftliche Bedürfnis auf eine bestimmte Funktion der Bedürfnisse des Individuums reduziert. Dabei gehen die Autoren von der Existenz nichtreduzierbarer öffentlicher Bedürfnisse aus. Anhand verschiedener Beispiele wird erläutert, auf welche Weise jedes Gut die Bedürfnisse von qualitativ unterschiedlichen Marktteilnehmern befriedigen kann und so zur Entstehung einer ökonomischen Sozialdynamik beiträgt. Wirtschaftswachstum hängt dann im großen Maße davon ab, wie stark die Neigung des Individuums zum Schöpferischen umgesetzt wird, die ihrerseits vom Entwicklungsstand der institutionellen Struktur der Gesellschaft abhängig ist. Die Rolle des Staates dabei ist es, die nichtreduzierbaren Bedürfnisse zu realisieren und den entsprechenden sozialen Effekt in Gang zu setzen. Dabei gewinnt die Feststellung Friedrich von Hayeks, daß nicht der Umfang, sondern die Art der staatlichen Betätigung wichtig ist, zunehmend an Aktualität. (prb)
Thesaurusschlagwörter need; dynamism; society; institutionalism; market economy; Pareto, V.; rationality; reductionism; social factors; social economics; national state; theory; theoretical economics; economic growth; welfare economics; economy; prosperity
Klassifikation Staat, staatliche Organisationsformen; Volkswirtschaftstheorie
Methode Grundlagenforschung; Theoriebildung; Theorieanwendung
Freie Schlagwörter Wirtschaftswissenschaften; Wirtschaftstheorie; Wohlfahrtstheorie; Öffentliche Güter/Öffentliche Leistungen; Ressourcenallokation; Wirtschaftlicher Akteur; Rationalitätsprinzip (Wirtschaft)
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1999
Erscheinungsort Köln
Seitenangabe 48 S.
Schriftenreihe Sonderveröffentlichung / BIOst, März 1999
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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