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Neutralisiert ein hoher Selbstwert die kriminogene Wirkung von Belastungsfaktoren? : eine empirische Analyse im Bezugsrahmen der General Strain Theory

Can High Self-Esteem Mitigate the Criminogenic Effects of Strain? : A Partial Test of General Strain Theory
[Zeitschriftenartikel]

Hirtenlehner, Helmut; Bacher, Johann; Cervakova, Magdalena; Trauner, Victoria

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-441318

Weitere Angaben:
Abstract "Robert Agnews 'General Strain Theory' begreift delinquentes Handeln als einen Versuch der Bewältigung eines negative Gefühle - insbesondere Ärger -produzierenden Missverhältnisses von Belastungsfaktoren und Ressourcen. Welche Rolle der individuelle Selbstwert dabei spielt, blieb bislang weitgehend ungeklärt. Denkbar ist sowohl, dass ein niedriger Selbstwert analog zu anderen Stressoren ins Geschehen eingreift, als auch, dass die Höhe des Selbstwertes gleich einer Ressource über die kriminogenen Effekte anderer Belastungsfaktoren entscheidet. Das Zusammenwirken von Stressfaktoren, Ärger-empfinden und Selbstwertgefühl wurde anhand einer oberösterreichischen Hauptschülerstichprobe empirisch untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass Selbstwertdefizite wie andere Stressoren eine gesteigerte Verärgerung hervorbringen, die dann delinquentes Handeln begünstigt. Belege für eine die kriminalitätsfördernde Wirkung anderer Belastungen neutralisierende Bedeutung einer positiven Selbstbeurteilung konnten hingegen nicht gefunden werden." (Autorenreferat)

"General Strain Theory posits that exposure to strain generates negative emotions which, especially in the case of anger, lead to delinquent behaviour. Offending marks an effort to cope with unpleasant experiences. The likelihood of responding to strain with delinquency is conditioned by several factors, among them social and personal resources. In this article, General Strain Theory is tested with data from an Austrian student survey. Special attention is paid to the role of the individual's self-esteem in the interplay of strain, anger and delinquency. Findings are generally supportive of the theory and suggest that low self-esteem operates analogous to other stressors: it produces anger and, through that, fosters offending. No evidence, however, is found for the assumption that self-esteem works as a resource which shapes the effects of strain or anger on delinquent responses." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter criminality; stress; delinquency; Upper Austria; Hauptschule; pupil; self-assessment; Austria
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie
Methode deskriptive Studie; empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 75-104
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 25 (2014) 1
ISSN 0939-608X
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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