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Warum es sich lohnt, Alltagstheorien zum Strafen ernst zu nehmen : zur Vermittlung zwischen autoritären Einstellungen und Strafverlangen

Taking everyday live theories of punishment seriously : authoritative attitudes and punitivity
[Zeitschriftenartikel]

Mühler, Kurt; Schmidtke, Christian

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-428586

Weitere Angaben:
Abstract "Mit Blick auf die in den letzten Jahren intensiv geführte Diskussion um Entwicklungstendenzen der Punitivität in der Bevölkerung wird auf kognitive Zusammenhänge der Konstitution des Strafverlangens eingegangen. Eine anerkannte, aber einseitige Grundfigur besteht darin, dass der Grad der autoritären Einstellung einer Person als entscheidender Prädiktor für das Strafverlangen gilt. Die Autoren replizieren in einer eigenen empirischen Untersuchung einen erwarteten mittleren bivariaten Zusammenhang zwischen diesen beiden Konstrukten. Kontrolliert man diesen Zusammenhang allerdings durch Drittvariablen, die wirksamkeitsbezogene Alltagstheorien operationalisieren, verschwindet er. Der Effekt autoritärer Einstellung auf das Strafverlangen ist demzufolge nur indirekt. Diesen Sachverhalt sehen die Autoren als bedeutsam für die Erklärung des individuellen Strafverlangens und dessen Wandel an." (Autorenreferat)

"Focusing on the in recent years intensively led discussion about the developing trend of punitivity among the population, this paper defers to the cognitive relations of the composition of the punitive attitudes. An acknowledged but one-sided basis phrases the idea that the degree of a person's authoritarian attitude is a decisive predictor for his or her request for punishment. Within the authors' own empirical research, they replicate an expected bivariate mid-level relation between these two designs. However, this relation disappears when tested on behalf of additional covariates, which operationalize efficiency based theories on everyday life. Consequently, authoritarian attitudes only indirectly affect punitive attitudes. This issue the authors accept as an important component of a considerable explanation for the individual request for punishment and its change." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter penalty; everyday theory; authoritarianism; attitude; punitivity; explanation; individual
Klassifikation Kriminalsoziologie, Rechtssoziologie, Kriminologie; Sozialpsychologie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe S. 133-166
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 23 (2012) 2
ISSN 0939-608X
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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