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Zwischen Stigmatisierung und positiver Imageentwicklung : Soziale Stadt als Instrument der Quartiersentwicklung

Between stigmatisation and positive image development : the Socially Integrative City as an instrument of district development
[Zeitschriftenartikel]

Zimmer-Hegmann, Ralf

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-424034

Weitere Angaben:
Abstract Die Stigmatisierung und das Negativimage benachteiligter Quartiere bzw. Stadtteile sind eigenständige Faktoren der sozialen Benachteiligung und bedürfen bei der politischen Bearbeitung sozialräumlicher Ausgrenzungsprozesse einer besonderen Aufmerksamkeit. Dieser Frage wird anhand des Programms Soziale Stadt nachgegangen, das seit 1999 als Bund-Länder-Programm der Städtebauförderung eingeführt wurde. Es wird beleuchtet, welchen Stellenwert Fragen der Imageentwicklung im Rahmen dieses Programmansatzes einnehmen und welche Wirkungen bislang von dem Programm mit Blick auf die Imageentwicklung der betroffenen Gebiete ausgehen. In diesem Zusammenhang kann positiv an Erfahrungen mit Neighbourhood Branding in den Niederlanden angeknüpft werden. Das Konzept wurde dort zur Erneuerung von Wohnquartieren entwickelt, um gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern die Kernwerte eines Quartiers zu identifizieren und das Quartier an dieser gemeinsamen „Marke“ zu entwickeln. Die Methodik geht dabei über ein klassisches Marketing hinaus. Es geht um die Einbettung in einen umfassenden Erneuerungsprozess, die Mobilisierung der Betroffenen und die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie, um das Image von Quartieren positiv zu beeinflussen.

The stigmatisation of neighbourhoods and the negative image this creates are distinct factors of spatial discrimination and exclusion. Programmes aimed at stabilising such disadvantaged areas in Germany (the Social City) therefore increasingly focuse on image development and improvement measures as part of an integrated structural, economic and social improvement strategy. This paper provides an overview of such meas- ures and assesses them with regard to their effects on an area’s image. It will also discuss which role the Social City-Programme plays in the main discourses about stigmatisation of urban neighbourhoods in Germany. In doing so Neighbourhood Branding concepts and subsequently compared them, are included. Neighbourhood Branding was developed in the Netherlands as an approach for reviving residential neighbourhoods by identifying the core values of the neighbourhood together with its residents in question and developing a common branding for it. The method used goes beyond a traditional marketing approach; it is rather embedded in a comprehensive urban regeneration process, mobilizing the affected people and developing an overall strategy to influence a neighbourhood’s image in a positive way.
Thesaurusschlagwörter city quarter; socially integrative city; image; urban planning; stigmatization; marginality; social space; social ecology; social inequality; urban development; town planning; urban renewal; social policy; Federal Republic of Germany
Klassifikation Siedlungssoziologie, Stadtsoziologie; Raumplanung und Regionalforschung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 120-134
Zeitschriftentitel Europa Regional, 20.2012 (2014) 2-3
Heftthema Stigmatisierung von Stadtvierteln
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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