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Social enterprises in the Western Isles (Scotland) - drivers of sustainable rural development?

Die sozialen Unternehmen auf den Western Isles (Schottland) - Triebkräfte einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung?
[Zeitschriftenartikel]

Jacuniak-Suda, Marta; Mose, Ingo

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-411683

Weitere Angaben:
Abstract Like many peripheral rural areas in Europe, the Western Isles of Scotland have long been regarded as rather backward and underdeveloped. Given the continuing population loss, low entrepreneurial behaviour as well as recent cases of rejection of large industrial and environmental projects, the perception of the Western Isles as a fragile area seems to have manifested itself even more deeply. However, in view of far-reaching structural transformation processes (globalisation, EU rural policies, Scottish devolution, new public management) as well as growing social capital and local pride, the Western Isles provide an example of rural regeneration based on endogenous development. This is reflected by an increasing number of social enterprises that provide much-needed services, such as transport, health care, housing, training, to name but a few. A process has been launched to re-think local priorities as well as to find ways towards sustainable rural development. Based on results of qualitative research, this paper provides an overview of selected social enterprises in the Western Isles. In particular, characteristic features and the contribution of social enterprises to sustainable rural development are given special emphasis in this analysis.

Wie viele andere ländliche Peripherien Europas wurden die Western Isles (Äußere Hebriden) lange Zeit als rückständig und unterentwickelt wahrgenommen. Vor allem vor dem Hintergrund anhaltender Bevölkerungsverluste, gering ausgeprägtem unternehmerischem Handeln und, in jüngster Vergangenheit, der Verweigerung großmaßstäbiger Industrie- wie auch Umweltschutzprojekte schien sich die Wahrnehmung der Western Isles als fragile Peripherie sogar noch weiter zu verstärken. Angesichts weitreichender struktureller Transformationsprozesse (Globalisierung, ländliche Entwicklungspolitik der EU, schottische Devolution, neue Formen des öffentlichen Managements), wachsendem Sozialkapital und lokalem Bewusstsein gelten die Inseln jedoch inzwischen auch als ein Beispiel für die erfolgreiche Regenerierung einer Region auf der Basis ihrer endogenen Potenziale. Diese spiegelt sich vor allem in der wachsenden Zahl von sozialen Unternehmen wider, die wichtige Dienstleistungen bereitstellen, die lange entbehrt werden mussten, u.a. in den Bereichen öffentlicher Verkehr, Gesundheitsversorgung, Wohnungswesen und Ausbildung, um nur einige zu nennen. Auf diese Weise ist ein Prozess in Gang gesetzt worden, der der Neubestimmung lokaler Prioritäten ebenso wie der Erschließung geeigneter Wege einer nachhaltigen Entwicklung dient. Basierend auf den Ergebnissen qualitativer Untersuchungen vermittelt dieser Aufsatz einen Überblick ausgewählter sozialer Unternehmen auf den Western Isles. Im Fokus der Betrachtung stehen dabei die charakteristischen Merkmale sowie der Beitrag der sozialen Unternehmen zu einer nachhaltigen ländlichen Entwicklung.
Thesaurusschlagwörter sustainable development; regional planning; rural area; rural development; regional development; entrepreneurship; public sector; Great Britain
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung
Freie Schlagwörter Entrepreneurship; Western Isles; soziale Unternehmen
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2014
Seitenangabe S. 23-40
Zeitschriftentitel Europa Regional, 19.2011 (2014) 2
ISSN 0943-7142
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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