Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Paarbeziehungen als Mikrosysteme : Ableitung und empirische Prüfung von theoretischen Annahmen

Couple relationships as microsystems : derivation and empirical verification of theoretical assumptions
[Forschungsbericht]

Witte, Erich H.; Putz, Claudia

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-398050

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Universität Hamburg, Fak. für Erziehungswissenschaft, Psychologie und Bewegungswissenschaft, FB Psychologie, Arbeitsbereich Sozialpsychologie
Abstract "Im Zentrum dieser Arbeit stehen zwei Fragen: 1. Hilft eine systemtheoretische Meta-Perspektive, um die eher a-theoretische Forschung bei den Paarbeziehungen zu überwinden und 2. gibt es kritische Anfangszustände, die eine Paarbeziehung stabilisieren? In einer Untersuchung an 344 Paaren werden die Merkmale auf systemtheoretischem Hintergrund analysiert, die beim Verlieben auf eine dauerhaft glückliche Beziehung schließen lassen. Dabei zeigt sich, dass vor allem die Übereinstimmung zwischen den Partnern beim Verlieben in den beiden Bereichen emotionale Bindung und soziale Integration dazu führen, dass sich diese Paare von anderen Paaren mit geringerer Stabilität (Dauer und Glück) unterscheiden lassen. Der Ausgangspunkt des Mikrosystems ist damit eine Bedingung für die Entwicklung einer langen und glücklichen Beziehung oder deren Instabilität. Unter dieser theoretischen Annahme, dass Übereinstimmungen in nicht sichtbaren Kriterien in der Phase des Verliebens relevant für die Stabilität sind, lassen sich die hohen Trennungs- und Scheidungsraten von ca. 50 Prozent erklären bzw. bestätigen diese Annahme, wenn andere Bindungsmomente wegfallen." (Autorenreferat)

"This study focusses on two questions: 1. Can a system-oriented meta-perspective help to overcome the atheoretical research in the field of relationships and 2. are there critical states in the beginning of the relationship that can make it more stable? In a study of 344 couples we analyse the characteristics on a system-oriented basis that suggest a happy lasting relationship when falling in love. Stable and unstable (lasting and happiness) relationships differ in respect to the variables emotional bond and social integration. We found the partnership answers to be more corresponding in stable relationships whereas in unstable relationships the answers differ. This means that the starting point of the micro system already is critical for a long and happy relationship. Theoretical assumption, that invisible similarity in the beginning, is relevant for stability , explains the high rate of separation and divorce of 50% if there are no other pressures to stay in the relationship as financial or other support. The high rate of separation and divorce supports this theory also." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter partner relationship; system theory; emotionality; social integration; stability; duration; happiness; choice of partner
Klassifikation Sozialpsychologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2003
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe 24 S.
Schriftenreihe Hamburger Forschungsberichte zur Sozialpsychologie (HaFoS), 44
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
top