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Wer plant für wen? Partizipation im Kontext gesellschaftlicher Differenzierung

Who’s planning for who? Participation in a context of societal differentiation
[Sammelwerksbeitrag]

Huning, Sandra

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0156-3854039

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Akademie für Raumforschung und Landesplanung - Leibniz-Forum für Raumwissenschaften
Abstract "Der Beitrag befasst sich mit Partizipation in der Raumplanung und mit den Herausforderungen, die sich (nicht nur) angesichts der gesellschaftlichen Differenzierung ergeben. Als Reaktion auf selektive Beteiligungsmuster wurden zielgruppenorientierte Planungsansätze in den letzten Jahrzehnten ausgebaut. Zielgruppendefinitionen basieren allerdings häufig auf eindimensionalen Identitätszuschreibungen und unterstellen gemeinsame Interessen, auch wenn es kein kollektives Subjekt gibt. Auf der anderen Seite kommen solche Identitätszuschreibungen bei professionell Planenden nur selten zur Sprache. In dem Beitrag wird argumentiert, dass eine Reflexion der gesellschaftlichen Positioniertheit von Planenden Ausschlussmechanismen aufzudecken helfen kann, die eine breitere Beteiligung in Planungsprozessen bislang verhindern. Performative Partizipation als Prozess, in dem sich Subjektpositionen entwickeln und verändern können, könnte eine Möglichkeit darstellen, den Blick weg von Personen und sozialen Gruppen hin zu diesen Mechanismen zu lenken." (Autorenreferat)

"This paper addresses the issue of participation in spatial planning and the challenges which result from an increasing social differentiation. One reaction to selective participation patterns has been the development of target group-oriented planning approaches. Target group definitions are often based on one-dimensional identity attributes and insinuate common interests even when there may be no collective entity. On the other hand, those identity attributes are only rarely discussed with regard to professional planners themselves. The paper argues that a reflection of the positionality of planners may help to discover mechanisms of exclusion which have been preventing a broader participation in the past. Performative participation as a process which helps to develop and change individual subjective positions may offer an opportunity to focus on these mechanisms rather than on individuals and social groups as specific target groups." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter spatial planning; participation; target group; planning theory; planning process; urban planner; urban development; urban planning
Klassifikation Raumplanung und Regionalforschung; Siedlungssoziologie, Stadtsoziologie
Freie Schlagwörter gesellschaftliche Differenzierung; Planungssoziologie
Titel Sammelwerk, Herausgeber- oder Konferenzband Raumentwicklung 3.0 - Gemeinsam die Zukunft der räumlichen Planung gestalten : 15. Junges Forum der ARL 6. bis 8. Juni 2012 in Hannover
Herausgeber Küpper, Patrick; Levin-Keitel, Meike; Maus, Friederike; Müller, Peter; Reimann, Sara; Sondermann, Martin; Wiegand, Timm
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2014
Verlag Verl. d. ARL
Erscheinungsort Hannover
Seitenangabe S. 33-43
Schriftenreihe Arbeitsberichte der ARL, 8
ISBN 978-3-88838-385-4
Status Veröffentlichungsversion
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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