Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Die grundlegenden Defizite ärztlicher Ausbildung und das Lebensende der Patienten

Fundamental deficits of physicians' training and the death of patients
[Zeitschriftenartikel]

Gaßmann, Raphael

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-36755

Weitere Angaben:
Abstract Ausgangspunkt des Beitrags ist die Kritik an der ärztlichen Ausbildung, die vor allem rational-kognitives Wissen über Krankheitsbilder und Therapien vermittelt, jedoch den Menschen in seiner Gesamtheit aus dem Auge verloren hat. Tod und Sterben werden in der ärztlichen Ausbildung unzureichend thematisiert, Ärzte sind in der Praxis auf den Umgang mit Sterbenden nicht vorbereitet. Der Autor schlägt drei Ausbildungsziele vor, die dieses Defizit ausgleichen können: (1) Psychosoziale Kompetenz, die die Fähigkeit zur Beobachtung, Selbstreflexion, Kommunikation und zu sozialem Handeln umfaßt; (2) Kooperation im Gesundheitswesen zwischen Arzt, Pflegepersonal, Angehörigen der Sterbenden, Sozialdienst und Krankenhausseelsorge; (3) Palliative Therapie, deren Ziel nicht Heilung, sondern Sicherung der Lebensqualität ist, insbesondere die Schmerztherapie. Eine Neuorientierung der universitären Ausbildung wird gefordert, die auch eine Weiterbildung der Lehrenden umfaßt. (prg)
Thesaurusschlagwörter physician; training; health occupations; health care delivery system; cooperation; quality of life; medical care; nursing staff; qualification for key function; dying; death
Klassifikation Medizinsoziologie; Medizin, Sozialmedizin
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1997
Seitenangabe S. 350-364
Zeitschriftentitel Sozialwissenschaften und Berufspraxis, 20 (1997) 4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top