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Die EU als Normunternehmer internationaler Arbeitsstandards? : die politische Praxis der "Sozialklausel" und die Rolle von NGOs und Gewerkschaften

The EU as a norm entrepreneur of international labor standards? : political practice of the "social clause" and the role of NGOS and trade unions
[Arbeitspapier]

Wenz, Julian

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:101:1-20100422184

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Freie Universität Berlin, FB Politik- und Sozialwissenschaften, Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft Arbeitsstelle Internationale Politische Ökonomie
Abstract In dem vorliegenden Beitrag wird die 1995 in das Allgemeinen Zollpräferenzschemata (APS) eingefügte Sozialklausel der Europäischen Union und die Überprüfungspraxis der Einhaltung (Monitoring) der ihr zugrunde liegenden Bedingungen untersucht. Der Fokus liegt dabei auf der Einhaltung der internationalen Kernkonventionen der ILO, deren Schutz durch die Sozialklausel gewährleistet bzw. gefördert werden soll. Zusammengefasst bilden folgende Fragestellungen den Rahmen der vorliegenden Arbeit: Werden die Konditionalitäten der APS- Sozialklausel seitens der EU konsistent angewendet? Tragen internationale Gewerkschaften und NGOs zu einer konsistenteren Anwendung der Sozialklausel durch die EU bei? Welche Erfolgsbedingungen können hierbei identifiziert werden? Füllen sie die ihr zugeschrieben Rolle als Träger policy-relevanter Ressourcen aus, die die Effektivität und Effizienz der Anwendung der Sozialklausel positiv beeinflussen? Können sie in relevantem Maße politischen "outcome" erzeugen und inhaltlich beeinflussen? Können andere Faktoren identifiziert werden, die die Initiierung einer Untersuchung bzw. den Entzug von Zollpräferenzen begünstigen? Folglich werden zuerst das APS der EU und seine historische Entwicklung kurz analysiert. Im Anschluss werden die der Forschungsarbeit zugrunde liegenden theoretischen Implikationen reflektiert, die auf die Analyse der Rolle privater Akteure im Rahmen internationaler Politikprozesse zielen. Nach diesem Zwischenschritt werden die Fallstudien durchgeführt. Aufgrund der bisher sehr geringen Fallzahl (fünf seit Bestehen der Sozialklausel) werden alle bisherigen Fälle in die Analyse einbezogen. Auf Basis dieser Fallstudien wird die Frage bearbeitet, ob die EU- Praxis von einer inkonsistenten Anwendung der Sozialklausel geprägt ist. Analytisch wird anschließend herausgearbeitet, welche Rolle die privaten Akteure dabei einnehmen (können), an welchen Stellen im politischen Prozess sie relevant werden und ob sie zu einer konsistenteren Anwendung (Legitimität) durch ihre Expertise (Effektivität) unter welchen Bedingungen beitragen können. Es werden darüber hinaus sowohl Faktoren herausdestilliert, die die Einleitung bzw. den Entzug der Präferenzen seitens der Kommission bedingen als auch den Erfolg der privaten Akteure dabei beeinflussen. Ausgehend von den Erkenntnissen werden unter Bezugnahme auf die theoretischen Vorannahmen Hypothesen entwickelt. (ICD2)
Thesaurusschlagwörter labor relations; industrial relations; EU; trade union; non-governmental organization; international relations; global governance; globalization; working conditions; occupational safety; labor law; existential minimum; Myanmar; Pakistan; Belorussia; El Salvador; Sri Lanka; human rights; developing country; Asia; Central America
Klassifikation Industrie- und Betriebssoziologie, Arbeitssoziologie, industrielle Beziehungen; internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Berlin
Seitenangabe 25 S.
Schriftenreihe PIPE - Papers on International Political Economy, 4/2010
ISSN 1869-8468
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Digital Peer Publishing Licence - Basismodul
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