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Ausgabenanalysen für Deutschland und Niedersachsen: Berechnungsergebnisse auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2003

[Arbeitspapier]

Fachinger, Uwe; Faik, Jürgen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-364518

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber FaMa - Neue Frankfurter Sozialforschung
Abstract Die Studie fokussiert die Einkommensverwendungsseite in Gesamtdeutschland einerseits und Niedersachsen andererseits. Konkret werden die materielle Situation der bundesdeutschen bzw. niedersächsischen Personen im Haushaltskontext sowie deren Ausgabenbereitschaft dargestellt. Als Datenbasis fungiert dabei das Scientific-Use-File der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) 2003. Im Detail erfolgen Auswertungen primär im Themen-bereich "Wohnen". Darüber hinaus werden Einkommens- und Preiselastizitäten berechnet, um auch hier - d.h. bezüglich der Elastizität des Nachfrageverhaltens - zu eruieren, ob es Unterschiede zwischen Gesamtdeutschland und Niedersachsen gibt, die ein nennenswertes Ausmaß annehmen. Im empirischen Teil der Studie wurden neben Gemeinsamkeiten zwischen beiden betrachteten Gebietseinheiten auch einige Unterschiede deutlich. Beispiele für derartige Unterschiede sind die höheren Immobilien-Eigentümerquote, die höhere durchschnittliche und marginale Konsumquote, aber auch die niedrigeren "Basisausgaben" jeweils in Niedersachsen im Vergleich zu Gesamtdeutschland. Diese Befunde standen im Einklang mit den gemessenen höheren Nachfrageelastizitäten in Niedersachsen gegenüber Gesamtdeutschland. Derartige Divergenzen wurden auch bei den soziodemografischen Differenzierungen nach dem Alter des Haushaltsvorstandes, dem Alter aller Haushaltsmitglieder, dem Geschlecht des Haushaltsvorstandes, der Nationalität des Haushaltsvorstandes, dem Haushaltstyp und der Haushaltsgröße sichtbar, wenngleich sie vielfach statistisch nicht signifikant waren.

The study focuses on the usage of income in Germany as well as in Lower Saxony. Concretely, the material situation of the German and the Lower Saxonian persons in the household context and their willingness for expenditures are stated. As database the scientific use file of the Income and Expenditure Survey (Einkommens- und Verbrauchsstichprobe, EVS) 2003 is used. In detail, calculations especially concerning the item "living" are made. Furthermore, income and price elasticities are computed in order to find out (with respect to the elasticity of demand behavior) whether there are remarkable differences between Germany as a whole and Lower Saxony. In the empirical part of the study we found commonalities but also some differences between both regional units. Examples for differences are the higher proportions of ownership, higher average and marginal consumption rates, and lower "minimum expenditures" in Lower Saxony than in Germany as a whole. These results are coherent with the higher demand elasticities in Lower Saxony compared to Germany as a whole. Such divergencies were also revealed in the following socio-demographic differentiations: age of the household's head, age of all household members, sex of the household's head, nationality of the household’s head, household type, and household size, although they have been statistically not significant frequently.
Thesaurusschlagwörter Federal Republic of Germany; Lower Saxony; utilization of income; private household; expenditures; consumption; socioeconomic factors; housing conditions; income and expenditure survey
Klassifikation Wirtschaftssektoren; Wirtschaftssoziologie
Methode empirisch; empirisch-quantitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2010
Erscheinungsort Frankfurt am Main
Seitenangabe 67 S.
Schriftenreihe FaMa-Diskussionspapier, 3/2010
ISSN 1869-1935
Status Erstveröffentlichung; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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