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Rationales Herdenverhalten und Stigma der Arbeitslosigkeit : soziales Lernen bei Einstellungsentscheidungen

Rational herd behavior and stigma of unemployment : social learning during recruitment decisions
[Zeitschriftenartikel]

Kübler, Dorothea

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-346071

Weitere Angaben:
Abstract "Der Aufsatz beschäftigt sich mit dem Zusammenhang zwischen sozialem Lernen der Arbeitgeber über die Fähigkeiten von Bewerbern und dem Phänomen der Langzeitarbeitslosigkeit. Anhand eines einfachen spieltheoretischen Modells wird gezeigt, dass rationales Lernen der Arbeitgeber aus dem Lebenslauf eines Bewerbers zu Informationskaskaden führen kann. Das bedeutet, dass Arbeiter, die zu Anfang ihres Berufslebens bei Bewerbungen erfolgreich waren, auch später erfolgreich sein werden, Arbeitslosigkeit zu Anfang dafür Arbeitslosigkeit in späteren Jahren automatisch nach sich ziehen kann. Wie stark rationales Herdenverhalten von Arbeitgebern auftritt, die ihre eigenen Informationen über den Bewerber gegenüber den im Lebenslauf komprimierten missachten, hängt von einer Reihe von Eigenschaften des Arbeitsmarkts ab. Insbesondere werden Beschäftigungsdauer und Kündigungsschutz, Lohnsubventionen für Langzeitarbeitslose, Ausbildungsanforderungen und die Wirkung konjunktureller Schwankungen diskutiert." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter unemployed person; hiring; employer; behavior; stigmatization; decision theory; game theory
Klassifikation Personalwesen; Arbeitsmarktforschung
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2000
Seitenangabe S. 368-386
Zeitschriftentitel Industrielle Beziehungen : Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management, 7 (2000) 4
ISSN 0943-2779
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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