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Becoming Zimbabwe or becoming Zimbabwean: identity, nationalism and state-building

Die Entstehung von Zimbabwe und Zimbabwern: Identität, Nationalismus und Staatsbildung
[Zeitschriftenartikel]

Mlambo, Alois S.

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-5997

Weitere Angaben:
Abstract This lecture explores the processes of identity-making and state-building in a multi-ethnic and multiracial society recently emerging from a protracted armed struggle against racially ordered, settler-colonial domination. It explores the extent to which historical factors, such as the nature of the state, the prevailing national political economy, and regional and international forces and developments have shaped notions of belonging and citizenship over time and have affected state-building efforts. The role of the postcolonial state and economy, political developments and the land question in shaping the postcolonial dispensation is also examined. The lecture argues that, like most African states created by colonialism, Zimbabwe is not yet a nation and that it is only in the process of becoming. It also comments on the role of historians in shaping notions of nationhood and identity.

Dieser Beitrag – ursprünglich eine Antrittsvorlesung – sondiert Identitäts- und Staatsbildungsprozesse in der multi-ethnischen Gesellschaft Zimbabwes, die erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit aus einem langwierigen bewaffneten Kampf gegen eine nach rassistischen Kriterien geschichtete Siedler-Kolonie hervorgegangen ist. Untersucht wird, inwieweit historische Faktoren – wie die Struktur des Staates, die vorrangige nationale politische Ökonomie sowie regionale und internationale Kräfte und Entwicklungen – die Vorstellungen von Zusammengehörigkeit und Staatsbürgerschaft geprägt und die Bemühungen um die Bildung des neuen Staates beeinflusst haben, aber auch, inwieweit die entstandene Gesellschaftsordnung durch die postkoloniale Entwicklung von Staat, Wirtschaft und Politik sowie der Landfrage gestaltet wurde. Der Autor argumentiert, dass Zimbabwe – wie die meisten Staaten Afrikas, die durch den Kolonialismus geschaffen wurden – noch keine Nation ist, sondern sich erst im Prozess des Werdens befindet. Zudem verweist er auf die Rolle von Historikern bei der Gestaltung von Vorstellungen zu Nationalstaatlichkeit und Identität.
Thesaurusschlagwörter Zimbabwe; state formation; national identity; nationalism; historical development; identity formation; multicultural society; post-colonial society; developing country; Southern Africa
Klassifikation allgemeine Geschichte; Staat, staatliche Organisationsformen
Freie Schlagwörter Nationenbildung; Kolonialzeit bis heute
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2013
Seitenangabe S. 49-70
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 48 (2013) 1
ISSN 1868-6869
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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