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"Green" or "red"? Reframing the environmental discourse in Nigeria

"Grün" oder "Rot"? Zur Themenverschiebung im nigerianischen umweltpolitischen Diskurs
[Zeitschriftenartikel]

Iwilade, Akin

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:gbv:18-4-5569

Weitere Angaben:
Abstract This paper investigates the role of environmental social movements and NGOs in the struggle for democracy in Nigeria. In particular, it examines how environmental issues, specifically in the oil-rich Niger Delta, have come to symbolise the Niger Delta communities’ craving for greater inclusion in the political process. The paper argues that because of linkages to the nature of economic production, environmental crises have been particularly useful in driving the democracy discourse in Nigeria. By linking environmental crisis to democratisation and the interactions of power within the Nigerian federation, NGOs and social movements have been able to gain support for environmental causes. This may, however, have dire implications for the environmental movement in Nigeria. Because ownership, not necessarily sustainability, is the central theme of such discourse on resource extraction, social movements may not be framing the environmental discourse in a way that highlights its unique relevance. The paper concludes by making a case for alternative methods of framing the environmental discourse in a developing-world context like that of Nigeria.

Dieser Beitrag untersucht die Bedeutung umweltpolitischer Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen (NRO) für den Kampf um Demokratie in Nigeria. Insbesondere widmet er sich der Frage, inwiefern Umweltthemen, speziell im ölreichen Nigerdelta, inzwischen das große Bedürfnis der Bevölkerung reflektieren, stärker in den politischen Prozess einbezogen zu werden. Umweltkrisen haben den demokratischen Diskurs in Nigeria ganz besonders vorangebracht, weil sie zu den Grundlagen der ökonomischen Produktion in Beziehung stehen. Indem soziale Bewegungen und NRO die Umweltkrisen mit dem Demokratiedefizit und den Machtstrukturen innerhalb Nigerias in Beziehung setzten, fanden sie auch Unterstützung in Umweltfragen. Dies könnte allerdings negative Folgen für die nigerianische Umweltbewegung haben. Denn das zentrale Thema eines sozialen Diskurses zum Abbau von Ressourcen ist die Eigentumsfrage und nicht notwendigerweise die Nachhaltigkeit; wird der Diskurs von sozialen Bewegungen bestimmt, wird die einzigartige umweltpolitische Relevanz möglicherweise nicht ausreichend herausgestellt. Der Autor plädiert für eine alternative Themensetzung im umweltpolitischen Diskurs in Entwicklungsländern wie Nigeria.
Thesaurusschlagwörter Nigeria; environment; environmental policy; environmental protection; non-governmental organization; environmental protection organization; democracy; conception of democracy; social movement; West Africa; English-speaking Africa; developing country; Africa South of the Sahara
Klassifikation Ökologie und Umwelt
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter politische Gruppierung; Ökologische Bewegung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe S. 157-166
Zeitschriftentitel Africa Spectrum, 47 (2012) 2-3
ISSN 1868-6869
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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