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Verknüpfung von Befragungs- und Prozessdaten : Selektivität durch fehlende Zustimmung der Befragten?

Linking of survey and process data : selectivity through a lack of consent by respondents?
[Arbeitspapier]

Hartmann, Josef; Krug, Gerhard

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(externe Quelle)

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://hdl.handle.net/10419/31928

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB)
Abstract "Angesichts sinkender Ausschöpfungsquoten und knapper finanzieller Mittel zur Durchführung von Erhebungen gewinnt die Verknüpfung von Prozess- und Befragungsdaten an Attraktivität. Neben erhebungstechnischen Vorteilen kann die Verknüpfung Schwächen der einzelnen Datenarten ausgleichen und so die Aussagekraft und Validität von Forschungsergebnissen erhöhen. Die Möglichkeit der Zusammenspielung von Prozess- und Befragungsdaten auf individueller Ebene ist allerdings aus datenschutzrechtlichen Gründen von der Zustimmung der betroffenen Personen abhängig. Daher ist es nicht auszuschließen, dass es bei Analysen auf Basis ausdrücklicher Zustimmung der Betroffenen zur selektiven Zusammensetzung der Stichprobe kommt. In Auseinandersetzung mit Theorien des Befragtenverhaltens werden in dieser Arbeit Bestimmungsfaktoren der Zustimmung zur Datenzusammenspielung untersucht und in einer Mehrebenenanalyse anhand von Befragungsdaten auf ihren empirischen Einfluss getestet. Es zeigt sich, dass die Hypothesen zu bestimmten Einflussfaktoren verworfen werden müssen, zu anderen dagegen nicht: Dennoch scheinen alle vermuteten Mechanismen - ein hoher mit der Befragung in Verbindung gebrachter Nutzen, keine erwarteten negativen Konsequenzen, Vertrauen in die Anonymität der Auswertung und der Wunsch nach Schutz der eigenen Privatsphäre - von Bedeutung zu sein. Zusätzlich wird an zwei beispielhaften Forschungsfragen untersucht, inwieweit sich die Ergebnisse unter Einschluss und unter Ausschluss nicht zustimmender Personen unterscheiden. Für die durchgeführten Analysen zeigen sich keine Unterschiede. Anzumerken ist allerdings, dass diese Ergebnisse natürlich nur exemplarischen Charakter haben und nicht ohne weitreichende Annahmen auf andere Fragestellungen übertragen werden können." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter process-produced data; survey; data; analysis; data quality; sampling error
Klassifikation Erhebungstechniken und Analysetechniken der Sozialwissenschaften
Methode Grundlagenforschung; Methodenentwicklung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2007
Erscheinungsort Nürnberg
Seitenangabe 43 S.
Schriftenreihe IAB Discussion Paper: Beiträge zum wissenschaftlichen Dialog aus dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 13/2007
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
Datenlieferant Dieser Metadatensatz wurde vom Sondersammelgebiet Sozialwissenschaften (USB Köln) erstellt.
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