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Max Weber and the complexity of parliamentary democracy : applying formal and substantive rationality to the English and Welsh education policy-making process

Max Weber und die Komplexität der parlamentarischen Demokratie : die Anwendung formaler und substantieller Rationalität auf den bildungspolitischen Entscheidungsprozess in England und Wales
[Zeitschriftenartikel]

Race, Richard

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-30906

Weitere Angaben:
Abstract Der Beitrag illustriert die theoretische wie auch empirische Fruchtbarkeit von Max Webers Auffassung über die Funktionen der Bürokratie und der Politik. Die Unterscheidung von formaler und substantieller (inhaltlicher, materialer) Rationalität wird genutzt, um das Handeln der Ministerialbürokratie und das der Politiker bei bildungspolitischen Entscheidungsprozessen näher zu bestimmen. Die empirische Gültigkeit der Unterscheidung wird am Fallbeispiel der Entscheidungsprozesse in den englischen und walisischen Parlamentsausschüssen in den 70er Jahren und bei den gegenwärtigen Debatten demonstriert. Webers Gedanken liefern hier den Bezugsrahmen, um die Ausdifferenzierung der verschiedenen Rollen und Aufgaben im politisch-administrativen System zu verdeutlichen. Die Ausführungen rekonstruieren an Hand der empirischen Entscheidungsprozesse in den Ausschüssen das jeweilige Pendeln zwischen formalen und inhaltlichen Entscheidungskriterien. Die formale Verfahrensrationalität findet sich jedoch - ganz im Sinne der Weberschen Ausdifferenzierung der Handlungssphären - eher auf Seiten der Beamtenschaft als bei den Politikern. (ICA2)

'This article illustrates the importance of Max Weber's attitude to both bureaucratic and political functions. Formal and substantive rational concepts are applied to distinguish the actions of education civil servants and politicians in relation to education policy-making. Evidence is taken from English and Welsh Educational and Public Administration Parliamentary Select Committees of the 1970s and the present day. We gain from Weber's ideas a relevant framework to critique the relationship and significantly the historical and contemporary roles of education civil servants and politicians. The article demonstrates that a change has occurred with more substantive inputs visible within both the education relationship and general policymaking processes. The article further argues that Parliamentary Select Committees are crucial in questioning both formal and substantive influences within parliamentary democracy.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter educational policy; education system; bureaucracy; differentiation; Great Britain; parliament; politics; political decision; political communication; political governance; rationality; Weber, M.
Klassifikation Bildungs- und Erziehungssoziologie; politische Willensbildung, politische Soziologie, politische Kultur; spezielle Ressortpolitik; Makroebene des Bildungswesens
Methode deskriptive Studie; Grundlagenforschung; Theorieanwendung
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2003
Seitenangabe S. 213-225
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 28 (2003) 3
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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