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"Wunsch nach einem perfekten Kind" und "Angstspirale" : Perspektiven auf Pränataldiagnostik und Spätabbruch in der klinischen Praxis

[Forschungsbericht]

Hager, Mariella; Grießler, Erich

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-290623

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber Institut für Höhere Studien (IHS), Wien
Abstract "Pränataldiagnostik hat sich auch in Österreich in den vergangen Jahren zu einem festen Bestandteil der Schwangerenbetreuung entwickelt. Ihre Durchsetzung verläuft jedoch nicht ohne Diskussion, sondern ist von einer mitunter heftigen Kontroverse um ihre ethisch problematischen Aspekte begleitet. Die vorliegende Studie, die Teil einer größeren von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft im GEN-AU-Programm geförderten Studie zu genetischem Testen und Änderungen der sprachlichen Bilder vom menschlichen Leben ist, analysiert qualitative Interviews mit betroffenen Frauen, MedizinerInnen und Angehörigen anderer Kranken- und Pflegeberufe, in denen diese über ihre Erfahrungen mit Pränataldiagnostik und Spätabbruch in der klinischen Praxis berichten. Neben dem Umstand, dass Pränataldiagnostik zur normalen Routine der Schwangerenbetreuung geworden ist, zeigt die Studie die für alle Beteiligten bestehenden Ambivalenzen sowie wechselseitigen Zwänge und Selbstzwänge, die sich unter anderem aus der 'Sorge um', und dem 'Wunsch nach einem perfekten Kind' ergeben. Weitere Informationen: www.ihs.ac.at/steps/humanlife/index.html." (Autorenreferat)

"In recent years prenatal diagnostics evolved into an established element of prenatal care in Austria as well. However, its implementation is accompanied by discussions about its problematic ethical aspects, which occasionally get rather passionate. This study, which is part of a more comprehensive project on 'Genetic Testing and Changing Images of 'Human Life'', funded by the Austrian Research Promotion Agency within its GEN-AU Program, analyses qualitative interviews with affected women, physicians and other health care professionals about their experiences with prenatal diagnostics and late term abortion in clinical practice of prenatal care. Besides the fact that prenatal diagnostics has become standard routine in Austria, which builds easily on a well-established program of prenatal care, the study shows the strong ambivalences of, and constraints for all actors, which emanate and are mutually enforced amongst other factors by the 'care' and 'desire for a perfect child'. For more information please refer to: www.ihs.ac.at/steps/humanlife/english/home.html." (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter prenatal diagnostics; pregnancy; risk; risk assessment; abortion; health care; genetic test; reproductive medicine; woman; Austria
Klassifikation Medizinsoziologie; Medizin, Sozialmedizin
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Freie Schlagwörter Spätabbruch; klinische Praxis; prenatal diagnostics; late term abortion; clinical practice; women; Austria
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Erscheinungsort Wien
Seitenangabe 90 S.
Schriftenreihe Reihe Soziologie / Institut für Höhere Studien, Abt. Soziologie, 99
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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