Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


"Ohne Tod und Sterben kein Sieg" : die gefallenen Soldaten des Ersten Weltkrieges in der Hamburger Erinnerungskultur der Weimarer Republik

"No victory without death and dying": fallen soldiers of World War I and cultures of remembrance in Hamburg during the Weimar Republic
[Zeitschriftenartikel]

Fuge, Janina

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-287780

Weitere Angaben:
Abstract 'Es ist die mutmaßlich wirkmächtigste 'Meistererzählung' der Weimarer Republik: Die Erinnerung an die gefallenen Soldaten entfaltete in den Jahren von 1918 bis 1933 eine suggestive Massenkraft, die hinsichtlich ihrer nachhaltigen Sinnstiftung keine ernstzunehmende Konkurrenz hatte: Weder die junge Republik noch das untergegangene Reich generierte Erinnerungsszenarien, die in dieser nachhaltigen Form rezipiert wurden. Am Beispiel der zweitgrößten Stadt des Reiches - Hamburg - geht es in diesem Text um Funktionsweisen, Akteure und Sinnstiftungen im Rahmen des politischen Totenkultes in der Weimarer Republik, der sich maßgeblich an Gedenktagen wie Volkstrauertag und Totensonntag etablierte. Entwickelt wird hierbei die Kernthese, dass der Volkstrauertag mit der starken Einbeziehung nationalprotestantischer Sinnstiftungen in erster Linie zur vorbereitenden Entwicklung eines Heldenkultes diente, den wenig später die Nationalsozialisten für wirkmächtige Propaganda-Zwecke nutzten.' (Autorenreferat)

'It might be Weimar Republic's master-narrative: In the years 1918-1933, the remembrance of dead soldiers developed a suggestive inertia force which hasn't had any serious rivalry in terms of creating sense for a suffering community: Neither the young 'Republic' nor the lost 'Reich' succeed in generating scenarios of remembrance which were absorbed comparably. Using the example of Hamburg as the second largest city in German Reich, this text deals with functions, players and options of creating sense within covering a Weimar cult of the dead, which primarily was established within memorial days of 'Volkstrauertag' and 'Totensonntag'. In this regard, the following main point is supposed to be designed: Implying a strong national-Protestant sense, the Volkstrauertag was providing a basis for an upcoming 'Heldenkult', which contemporarily was used by the National Socialists to create a powerful, effective propaganda.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter historical analysis; exhibition; Weimar Republic (Germany, 1918-33); reminiscence; First World War; war victim; sense; myth; soldier; death; grief; commemoration day; social actor
Klassifikation Friedens- und Konfliktforschung, Sicherheitspolitik; allgemeine Geschichte
Methode historisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 356-373
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 34 (2009) 4
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
top