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Wenn das Leben mit dem Tod beginnt : Säuglingssterblichkeit und Gesellschaft in historischer Perspektive

When life begins with death: infant mortality and society in historical perspective
[Zeitschriftenartikel]

Vögele, Jörg

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-287580

Weitere Angaben:
Abstract 'Die hohe Säuglingssterblichkeit galt traditionell als schicksalhaft und soll mit elterlicher Indifferenz hingenommen worden sein. Mit Einsetzen des Geburtenrückgangs nach der Wende zum 20. Jahrhundert rückte sie in das gesellschaftliche Blickfeld und wurde zunehmend skandalisiert. Der Beitrag untersucht an drei ausgewählten Beispielen, ob und wieweit diesbezüglich eine gesellschaftliche Breitenwirkung erzielt werden konnte. Zunächst geht es 1. um die Anfänge der Säuglingsfürsorge als Volksbelehrung, 2. im Anschluss um die enorm gestiegene Säuglingssterblichkeit infolge der Hitzewelle 1911 und deren mediale Repräsentation und schließlich 3. um die Entwicklung der Säuglingssterblichkeit im Ersten Weltkrieg oder die Frage, ob der Krieg gut für die Überlebenschancen der Säuglinge war. Im Mittelpunkt stehen dabei Stillquoten und Stilldauer, die beide als Schlüsselvariablen für die Gesundheit des Säuglings gelten.' (Autorenreferat)

'High infant mortality rates were traditionally considered as a matter of fate and the death of an infant was accompanied by paternal indifference. Declining birth rates at the beginning of the twentieth century and continuing high infant mortality rates, particularly when assessed from an international perspective, led to the emergence of an increasing infant welfare movement in Imperial Germany. This paper assesses the scope and the broad impact of the movement focusing on three selected subject areas: 1. the commencement of the infant welfare movement as 'Volksbelehrung', 2. the 1911 heat wave with increased infant mortality and its medial representation, and 3. the level and trend of infant mortality in the course of the First World War, or the issue whether war is good for infants and babies. In this context the extend and duration of breastfeeding functioned as key variable determining the health of the infant.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter newspaper; media; baby; historical analysis; reporting; German Empire; German Reich; First World War; Europe; welfare care; declining birth rate; health; international comparison; UNICEF; mortality; environmental factors; baby care; representation; death; nineteenth century; twentieth century
Klassifikation Medizinsoziologie; Bevölkerung; Sozialgeschichte, historische Sozialforschung
Methode anwendungsorientiert; empirisch; empirisch-quantitativ; historisch
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2009
Seitenangabe S. 66-82
Zeitschriftentitel Historical Social Research, 34 (2009) 4
ISSN 0172-6404
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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