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Gendering cross-border networks in the Greater Mekong Subregion: drawing invisible routes to Thailand

Die Genderisierung grenzüberschreitender Netzwerke in der "Greater Mekong Subregion": unsichtbare Wege nach Thailand
[Zeitschriftenartikel]

Ullah, AKM Ahsan; Hossain, Mallik Akram

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-286934

Weitere Angaben:
Abstract "This article discusses human trafficking within the Greater Mekong Subregion (GMS) in relation to the strengthened inter-state economic and infrastructural co-operation and connectivity, taking the life history of sex workers in Thailand into account. Over the last decades, Thailand became known as a hub of entertainment sectors. Traffickers often use socio-economic integration in the GMS to their advantage. A large number of trafficked women ends up in the Thai entertainment industry doing sex work in confined conditions similar to slavery. Poor women are often lured by false promises of well-paid jobs abroad and pay exorbitant fees to agents for such an opportunity. Intermediaries introduce family members to agents who promise to make arrangements for the relevant documentation and transportation across borders. Traffickers use their own marked routes to transport their prey which are more invisible than generally could be imagined." (author's abstract)

"Der vorliegende Beitrag betrachtet den Menschenhandel in der Greater Mekong Subregion (GMS) unter Berücksichtigung der Stärkung zwischenstaatlicher wirtschaftlicher und infrastruktureller Kooperation und Vernetzung. Dabei nimmt er Lebensgeschichten Prostituierter in Thailand genauer unter die Lupe. Im Laufe der Jahre wurde Thailand als Drehscheibe des Unterhaltungssektors berühmt. Es ist jedoch weitgehend unbekannt, dass eine Großzahl der Opfer des Menschenhandels in der Sexarbeit und in der Sklaverei ähnlichen Arbeitsverhältnissen landet. Menschenhändler nützen die sozioökonomische Integration in der GMS zu ihrem Vorteil. Diese Studie zeigt, dass von Armut betroffene Frauen in der Regel durch falsche Versprechungen gut bezahlter Arbeitsplätze ins Ausland gelockt werden und für solche Gelegenheiten exorbitante Gebühren an ihre Agenten bezahlen. Vermittler bringen Familienmitglieder und Agenten zusammen, welche die entsprechenden Unterlagen vorbereiten um den Transport über den Grenzübertritt möglich zu machen. Menschenhändler nutzen eigene markierte Routen, um ihre Beute zu transportieren - Wege die unsichtbarer sind, als man sich allgemein vorstellt." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter Thailand; Southeast Asia; slave trade; prostitution; woman; compulsion; border region; poverty; gender-specific factors; labor migration; job; developing country
Klassifikation Migration; Frauen- und Geschlechterforschung; soziale Probleme
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Trafficking; Borders; Geopolitics; Greater Mekong Subregion
Sprache Dokument Englisch
Publikationsjahr 2011
Seitenangabe S. 273-289
Zeitschriftentitel ASEAS - Österreichische Zeitschrift für Südostasienwissenschaften, 4 (2011) 2
DOI http://dx.doi.org/10.4232/10.ASEAS-4.2-5
ISSN 1999-253X
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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