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Die Strategie der Sichtbarmachung : zur Selbstdarstellungslogik bei Facebook

[Zeitschriftenartikel]

Benkel, Thorsten

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0228-201213038

Weitere Angaben:
Abstract "Auf den ersten Blick gibt Facebook den Eindruck einer Internetplattform, die Nutzern die Möglichkeit der Vernetzung und die Chance der Veröffentlichung privater Daten, Bilder und Einstellungen gegenüber Eingeweihten gibt. Ein näheres Hinsehen offenbart, dass Facebook Sozialität jedoch nicht generiert, sondern inkorporiert, und im Gegenzug Selbstdarstellungen nicht lediglich abbildet, sondern sie konstruierbar macht. Sichtbarmachung meint nicht: zeigen, wie man ist, sondern: gestalten, wie man sein kann und sein will. Die Abbildungen und Vernetzungen dokumentieren Imagekonstruktionen, die eine 'Authentizität zweiter Ordnung' aufweisen, insofern sie nicht so sehr auf die Wiedergabe empirischer Tatsachen justiert sind, sondern einem (gleichwohl subjektiv authentischem) Darstellungswunsch folgen. In dem Beitrag soll also gezeigt werden, dass Facebook weder Menschen, noch soziale Kontakte, sondern vorrangig vor allem strategische Sichtbarmachungen sichtbar macht." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter social network; Internet; online service; self-image; self-presentation; privacy; image; social relations
Klassifikation Kommunikationssoziologie, Sprachsoziologie, Soziolinguistik; interaktive, elektronische Medien
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2012
Seitenangabe 11 S.
Zeitschriftentitel kommunikation @ gesellschaft, 13 (2012) Sonderausgabe
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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