More documents from Hoffmeyer-Zlotnik, Jürgen H. P.

Export to your Reference Manger

Please Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

Page views

this month1
total204

Downloads

this month0
total183

       

Entscheidungsstrukturen bei Sanierungsmassnahmen in deutschen Mittelstädten - am Beispiel von Trier

Decision-making structures during renovation measures in medium-sized German cities - the example of Trier
[conference paper]

Hoffmeyer-Zlotnik, Jürgen H. P.

fulltextDownloadDownload full text

(178 KByte)

Citation Suggestion

Please use the following Persistent Identifier (PID) to cite this document:http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-27875

Further Details
Corporate Editor Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS)
Abstract Der Beitrag erörtert die These, wonach im Mittelpunkt der Stadtplanung nicht mehr die Zukunft des Stadtbewohners sondern die Zukunft des Stadtbenutzers steht. Dies wird am Fallbeispiel der Planung der Altstadt von Trier belegt. In den 60er Jahren, nachdem Trier zum Oberzentrum geworden war, hatte eine massive Aussiedlung von Kauf- und Warenhäusern stattgefunden, für die dann später die Folgeeinrichtungen geschaffen werden mussten. Als Folgeeinrichtung erschien Ende der 60er Jahre eine großzügige Erschließung der historischen (und damit engen) Innenstadt für den Individualverkehr als angemessen. Der Altstadt zerstörende Charakter des 'Altstadtkonzeptes' ist, und dieses muss als gelungene Strategie der planenden Verwaltung angesehen werden, bisher der großen Mehrheit der Bevölkerung und des Rates nicht sichtbar geworden. Ein Beispiel dafür, wie man mittels kleiner, relativ unbedeutender Einzelmaßnahmen übergreifende Strukturveränderungen vorbereiten kann, ohne das der Rat oder die Bürger mitbekommen, worum es wirklich geht, ist die so genannte 'Westtrasse', ein Straßenzug innerhalb der Altstadt, im Westen des zentralen Geschäftsbereiches. An der Westtrasse liegen zwei bereits 1972 förmlich festgelegte Sanierungsgebiete, zwei kleine Teilgebiete, deren Neuordnungskonzept noch auf die Zeit der autogerechten Innenstadt zurückgeht. Der Bau der beiden Parkhäuser in den förmlich festgelegten Sanierungsgebieten macht einen Ausbau der Straßenführung notwendig - und sei es nur, um die Parkhäuser problemlos zu erreichen. Seit 1972 werden ferner immer wieder neue Alternativen zum Bus in der Fußgängerzone ersonnen, diskutiert und verworfen. All diese Stadtentwicklungsmaßnahmen haben schließlich eine Teilung der Innenstadt in zwei separate Teile zur Folge. (ICG2)
Keywords Federal Republic of Germany; medium-sized town; urban planning; urban renewal; urban development; local politics; political decision; city center; redevelopment; decision making process; infrastructure; public transportation
Classification Sociology of Settlements and Housing, Urban Sociology
Method descriptive study; historical
Free Keywords autogerechte Innenstadt; Sanierung
Collection Title Soziologie in der Gesellschaft: Referate aus den Veranstaltungen der Sektionen der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, der Ad-hoc-Gruppen und des Berufsverbandes Deutscher Soziologen beim 20. Deutschen Soziologentag in Bremen 1980
Editor Schulte, Werner
Conference 20. Deutscher Soziologentag der Deutschen Gesellschaft für Soziologie -DGS-. Bremen, 1980
Document language German
Publication Year 1981
City Bremen
Page/Pages p. 310-313
ISBN 3-88722-023-4
Status Published Version; reviewed
Licence Deposit Licence - No Redistribution, No Modifications
top