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Weltwirtschaftliche Schwerpunktverschiebung nach Asien?

Shifting of key aspects of the world economy to Asia?
[Arbeitspapier]

Betz, Joachim

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-274240

Weitere Angaben:
Körperschaftlicher Herausgeber GIGA German Institute of Global and Area Studies - Leibniz-Institut für Globale und Regionale Studien
Abstract "Politikberatende Institute in den etablierten Industriestaaten sind sich weitgehend darin einig, dass eine weltwirtschaftliche und damit auch weltpolitische Machtverschiebung vom atlantischen zum pazifischen Raum im Gange ist. Diese sei getrieben von den hohen Wachstumsraten der meisten asiatischen Staaten während der beiden letzten Dekaden, ihrer Öffnung zum Weltmarkt und der davon begleiteten Exportdynamik, den anhaltend hohen Zuflüssen ausländischer Direktinvestitionen und dem Aufbau massiver Devisenreserven. Im Mittelpunkt des Interesses steht dabei der nun schon drei Jahrzehnte anhaltende Aufstieg Chinas, neuerdings gefolgt von einer nicht minder spektakulären Wachstumsbeschleunigung Indiens. Beobachter sehen in dieser Entwicklung einen sich bereits deutlich ankündigenden 'tektonischen Wandel' in der Weltwirtschaft und der Weltpolitik, einen Wandel vom unilateral von den USA dominierten System zu einem 'trilateralen Zeitalter', geprägt von den Mächten USA, China und Indien. Bisher können aber einige Zweifel an diesem Szenario nicht ausgeräumt werden: Es gibt Bedenken hinsichtlich der Solidität der Prognosen. Die lineare Fortsetzung der bisherigen, möglicherweise nicht durchzuhaltenden wirtschaftlichen Dynamik der asiatischen Schwergewichte ist problematisch. In enger Beziehung zu diesem Zweifel steht die Sorge um die wirtschaftliche, soziale und politische Nachhaltigkeit der gegenwärtigen Dynamik in China und Indien - angesichts der wegen gesellschaftlicher Widerstände schwer abzuarbeitenden Reformagenda. Der sogenannte 'tektonische Wandel' der Weltpolitik impliziert zwangsläufig auch mehr oder minder stark ausfallende Konflikte der aufsteigenden mit den etablierten Mächten um die Neuverteilung von Macht und Einfluss, die damit im Zusammenhang stehenden Anpassungslasten, die Sicherung knapper werdender Energieressourcen und die Verantwortung für globale Umweltbedingungen." (Autorenreferat)
Thesaurusschlagwörter world economy; economic interdependence; international economic relations; Asia; world politics; economic change; economic development (on national level); China; India; globalization; Far East; developing country; South Asia; economic growth; deficit; energy supply
Klassifikation internationale Beziehungen, Entwicklungspolitik; Volkswirtschaftstheorie
Methode deskriptive Studie
Freie Schlagwörter Global; Volksrepublik China; Wirtschaftsreformen; Dauerhafte Entwicklung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Erscheinungsort Hamburg
Seitenangabe 8 S.
Schriftenreihe GIGA Focus Global, 2
Status Veröffentlichungsversion; nicht begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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