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Körper(welten) in Interaktion : eine video-basierte Untersuchung zur interaktiven Produktion von Erlebniswelten

Body(worlds) in interaction: a video-based examination of the interactive production of event worlds
[Zeitschriftenartikel]

Lehn, Dirk vom

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-269803

Weitere Angaben:
Abstract 'Die 'Körperwelten' sind eine Ausstellung menschlicher Körper, die seit einigen Jahren durch Europa, den Fernen Osten und die USA tourt. Die Manager und Kritiker der Ausstellung betrachten die Körperwelten aus unterschiedlichen Gründen als 'außerordentlich'. Kritiker argumentieren, die öffentliche Ausstellung toter menschlicher Körper sei unmoralisch und gesetzeswidrig. Die Ausstellungsmanager sehen die öffentliche Ausstellung der Plastinate dagegen als eine innovative Ressource, um ihren Besuchern 'außerordentliche' Erlebnisse zu ermöglichen. Dieser Artikel untersucht, wie Besucher der Körperwelten diese Ressourcen nutzen, um die Exponate zu erleben. Dadurch leistet er nicht nur einen Beitrag zum Verständnis der Besucherreaktionen auf die Körperwelten, sondern auch zu jüngeren soziologischen Debatten über die Art und Weise, wie Menschen mit den technischen und kulturellen Ressourcen umgehen, die ihnen von Ausstellungen geboten werden. Basierend auf einer Analyse von Videoaufnahmen und Feldbeobachtungen von Besuchern, die Exponate in den Körperwelten betrachten und inspizieren, argumentiert der Artikel, dass die außerordentlichen Erlebnisse der Ausstellung aus einer Koproduktion zwischen Ausstellungsorganisatoren und Besuchern hervorgehen.' (Autorenreferat)

''Body Worlds' is an exhibition of human bodies that currently tours Europe, the Far East and the USA. The organisers of the exhibition and those criticising it consider Body Worlds to be 'extraordinary' for different reasons. Whilst the latter argue the public display of dead human bodies is unethical and unlawful the exhibition managers consider the exhibition of plastinated human bodies as an innovative resource that facilitates extraordinary experiences. This paper explores how visitors to Body Worlds practically use the resources provided by the exhibition managers to experience the exhibits. Thus, it contributes to recent sociological debates about the ways in which people make use of the technical and cultural resources provided by organisers of exhibitions to facilitate extraordinary experiences. Based on videorecordings and field observation of visitors examining the exhibits the paper argues that the extraordinary experiences of Body Worlds result from a co-production between exhibition organisers and visitors.' (author's abstract)
Thesaurusschlagwörter exhibition; art; human being; methodology; interaction; Great Britain; world; interaction research; ethnomethodology; analysis; visitor; image of man; video; science; experience society; new technology; body
Klassifikation Forschungsarten der Sozialforschung; Kultursoziologie, Kunstsoziologie, Literatursoziologie; interaktive, elektronische Medien
Methode empirisch; empirisch-qualitativ
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2008
Seitenangabe S. 165-188
Zeitschriftentitel Zeitschrift für Qualitative Forschung, 9 (2008) 1-2
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
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