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Psychoboom: Warenhaus der Gefühle oder der schöne Schein der Humanistischen Psychologie

Psychoboom: department store of feelings or the mere illusion of humanistic psychology
[Zeitschriftenartikel]

Bossmann, Wilhelm

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-266214

Weitere Angaben:
Abstract Der vorliegende Artikel zeigt auf, wie die dem Kapitalismus eigentümliche Verwertungstendenz all dessen, was einen Gebrauchswert hat, sich auch in der Therapie- und Selbsterfahrungsszene niederschlägt. Zunächst wird der momentane Psychomarkt beschrieben. Die privaten Interessen, Konkurrenz- und Monopolprinzipien des Therapiemarktes werden dargestellt. Die Werbung aus dem Bereich der Humanistischen Psychologie wird analysiert, werbungsspezifische Merkmale herausgearbeitet. Es sind dies besonders: Gütesiegel Amerika, Superlative, scheinbare Objektivität und Wissenschaftlichkeit, Appelle an Schuldgefühle und Ängste, Erfüllungsversprechungen von Sehnsüchten und Wünschen, Darstellung von Freiheitsidealen sowie Omnipotenz und Garantie. Es wird aufgezeigt, daß Therapie und Selbsterfahrung einen Ersatz- und Freizeitcharakter haben. Abschließend wird der Frage nachgegangen, welcher Art der Zusammenhang zwischen humanistischen Zielen und den Bedürfnissen der Teilnehmer ist. (LF)
Thesaurusschlagwörter market; advertising; therapy; leisure time; need; psychotherapy; self awareness; recreational activity
Klassifikation Psychologie; psychische Störungen, Behandlung und Prävention
Methode deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1986
Seitenangabe S. 75-98
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 10 (1986) 3/4
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
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