Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Intervenieren? Zur Machtproblematik in Beratung und Therapie

Intervention: the problems of power in counseling and therapy
[Zeitschriftenartikel]

Geib, Norbert W. H.

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-265966

Weitere Angaben:
Abstract Der Autor äußert den Verdacht, daß professionell therapeutisches Handeln in einem Geflecht von Machtverhältnissen stattfindet. Er plädiert für die Enttabuierung dieser Machtverhältnisse in der Zunft der Therapeuten. Zu diesem Zweck geht er dem Zusammenhang zwischen der Möglichkeit des 'Intervenierens' und der Macht der Therapeuten als Experten nach. Der Begriff 'Intervention' wird kritisch unter die Lupe genommen. Vier Hauptgesichtspunkte werden ausgeführt und sollen zur Diskussion anregen: (1) Mächtigwerden ist ein vielfältiger Vorgang, in dem an vielen Punkten, lokalen Herden im Gesellschaftskörper eine situativ bestimmte Überlegenheit erworben, besessen und verwaltet wird. (2) Das Mächtigsein immer derselben sozialen Kräfte entsteht erst aus dem Zusammenwirken der kleinen, instabilen Pyramiden lokaler Befehlshaber, Normensetzer und Vorurteilsgewinner. (3) Macht wird Norm. (4) Erziehung zur Normalität schließt die Verfestigung von Machtstrukturen ein. (BO)
Thesaurusschlagwörter education; therapy; psychotherapy; standard; expert; therapist; power; intervention; tabu; psychiatry; normality
Klassifikation Politikwissenschaft; psychische Störungen, Behandlung und Prävention
Methode anwendungsorientiert; deskriptive Studie
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 1987
Seitenangabe S. 5-20
Zeitschriftentitel Psychologie und Gesellschaftskritik, 11 (1987) 2/3
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet
Lizenz Creative Commons - Namensnennung, Nicht kommerz., Keine Bearbeitung
top