Mehr von Mansel, Jürgen
Mehr von Soziale Probleme

Export für Ihre Literaturverwaltung

Übernahme per Copy & Paste
Bibtex-Export
Endnote-Export

       

Weiterempfehlen

Bookmark and Share


Emotionale Verarbeitung der Interaktionen mit Zuwanderern und fremdenfeindliche Einstellungen

How do emotional responses to interaction with immigrants affect xenophobic attitudes?
[Zeitschriftenartikel]

Mansel, Jürgen

Zitationshinweis

Bitte beziehen Sie sich beim Zitieren dieses Dokumentes immer auf folgenden Persistent Identifier (PID):http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0168-ssoar-246153

Weitere Angaben:
Abstract 'Im Zentrum des vorliegenden Aufsatzes steht die These, dass die in Interaktionen mit Zuwanderern erlebten positiven und negativen Emotionen mitentscheidend sind für die Entwicklung fremdenfeindlicher Einstellungen. Auf der Basis von Daten aus dem GMF-Survey 2004 werden zunächst die Häufigkeiten von positiven und negativen Alltagserfahrungen, des Erlebens von aggressiven und anomischen Emotionen sowie von Gefühlen der Zufriedenheit im Kontakt mit Ausländern und Ausländerinnen berichtet. Es wird gezeigt, dass die Alltagserfahrungen und die dabei erlebten Emotionen auch die wahrgenommene Bedrohung durch Ausländer beeinflussen. Positive Alltagserfahrungen und Zufriedenheitsgefühle tragen einerseits vermittelt über die Minderung der wahrgenommenen Bedrohung und andererseits unmittelbar zu einer Reduktion von Vorurteilen gegenüber Zuwanderern bei; negative Alltagserfahrungen und dadurch ausgelöste aggressive und anomische Emotionen verstärken die Ablehnung vermittelt über die wahrgenommene kollektive Bedrohung und direkt die Ablehnung von Zuwanderern. Es wird dafür plädiert, soziale Konstellationen zu schaffen, die über emotional positiv gefärbte Erfahrungen zum Aufbau ethnienübergreifender Netzwerke beitragen können.' (Autorenreferat)

'This study centers on the thesis that positive and negative emotions experienced in interactions with migrants are a crucial factor for the development of xenophobic attitudes. Data from the 2004 GFE Survey are used to quantify the frequencies of positive and negative everyday experiences, of occurrence of aggressive and anomic emotions, and of feelings of satisfaction in contact with foreigners. It is shown that everyday experiences and the emotions experienced influence the perceived threat felt to be posed by foreigners. Positive everyday experiences and feelings of satisfaction contribute indirectly to a reduction in perceived threat and directly to a reduction in prejudices against immigrants; negative everyday experiences and die aggressive and anomic emotions they trigger ample rejection of immigrants indirect mechanism of perceived threat and also directly. The author argues that peaceful coexistence would be promoted by creating social constellations that are able to contribute to the establishment of multiethnic networks via the mechanism of emotionally positive experiences.' (author's abstract)|
Thesaurusschlagwörter immigration; emotionality; attitude; migrant; alien; xenophobia; Federal Republic of Germany; immigration; social relations; interaction; sympathy
Klassifikation Migration; soziale Probleme
Methode empirisch; empirisch-qualitativ; Theorieanwendung
Sprache Dokument Deutsch
Publikationsjahr 2006
Seitenangabe S. 90-114
Zeitschriftentitel Soziale Probleme, 17 (2006) 1
Status Veröffentlichungsversion; begutachtet (peer reviewed)
Lizenz Deposit Licence - Keine Weiterverbreitung, keine Bearbeitung
top